Tag-Archiv für » Steuerrecht «

Schaffe, schaffe, Häusle baue – taugt die Immobilie als Geldanlage?

Dienstag, 29. Juli 2014 8:56

StBin Silke Schneider

Steuerberatersozietät Schneider + Kind, Nistertal – www.schneider-kind.de

Teil 6: Herstellungs- oder Instandhaltungskosten? Oder doch Anschaffungskosten?

Das Steuerrecht „verhüllt“ sich ja gerne in Fachausdrücken. Viele davon klingen auf den ersten Blick ganz einfach… Ähnlich klingende Begriffe werden aber scheinbar „willkürlich“ benutzt, um den Steuerpflichtigen eher zu verwirren als aufzuklären.
Gut, wenn man einen Steuerberater wie Florian Quick hat, der von sich sagt: „Ich verstehe mich als Dolmetscher von „Steurisch“ nach Deutsch“.

Was hat es also auf sich mit der Unterscheidung zwischen verschiedenen „Kostenarten“ bei der Immobilienversteuerung? [...]

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Einbehalt von Kirchensteuer bei Gewinnausschüttungen ab 01.01.2015

Dienstag, 22. Juli 2014 8:23

WP/StB Wolfgang Stephan

Kanzlei WSR Steuerberatung Stephan & Hörbelt, Filderstadt – www.stephan-steuerberater.de

Als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft bitten wir Sie, für Gewinnausschüttungen ab dem 01.01.2015 folgende wichtige Änderung zu beachten:
Ab dem 01.01.2015 sind Sie verpflichtet, bei Ausschüttungen automatisch Kirchensteuer einzubehalten, sofern Ihre Gesellschafter einer (steuererhebenden) Religionsgemeinschaft angehören.
Zur Vorbereitung müssen Sie einmal jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die Religionsgemeinschaft Ihrer Gesellschafter und die Höhe des jeweiligen Kirchensteuersatzes abfragen.

[...]

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Pflege der Eltern wird bei der Erbschaftsteuer endlich belohnt!

Freitag, 18. Juli 2014 8:15

StB WP Achim Albert

Kanzlei Rausch + Kollegen, Hösbach – www.rausch-steuerberater.de

Leider heute nichts Ungewöhnliches: Eltern werden krank und/oder pflegebedürftig. Andererseits eine Gelegenheit für die Kinder etwas von der Pflege und Sorge der Eltern aus der Kindheit zurückzugeben.
Im Erbschaftsteuergesetz ist für den Fall der Pflege sogar ein Freibetrag für Pflegeleistungen von 20.000 € vorgesehen.

Grundsätzlich wollte also der Gesetzgeber eine vorherige Pflege des Verstorbenen durchaus berücksichtigen. Kinder, die von einem Elternteil Vermögen geerbt und bei der Erbschaftsteuer
den Abzug dieses Freibetrags beantragt haben, sind damit beim Finanzamt allerdings bisher meist auf Granit gestoßen.
[...]

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Dienstag, 24. Juni 2014 16:43

…sagt man. Naja, lesen Sie erst einmal weiter.

WP/StB Wolfgang Stephan

Kanzlei WSR Steuerberater Stephan & Höbelt, Filderstadt – www.stephan-steuerberater.de

Noch werden oftmals zur Pflege der Geschäftsbeziehung, des Arbeitsklimas oder zur Belohnung, kleine Sachgeschenke überreicht. Das freut den Empfänger und ist Betriebsausgabe beim Geber.

Aber halt! Derartige Zuwendungen führen auch beim Empfänger zu steuerpflichtigen Einnahmen. Konkret heißt das, Sie schenken eine Flasche Champagner für netto maximal 35 € und teilen dem Empfänger mit, dass er den Bruttobetrag (also inklusive der von ihnen geltend gemachten Vorsteuer) bitteschön zu versteuern habe.

Diese Art von „Geschenken“ löst beim Empfänger in der ersten Stufe einen Lachanfall, in der zweiten Stufe Erstaunen und in der dritten Stufe mit Sicherheit Verärgerung aus. Mancher Empfänger wird sich dabei nicht mit einzelnen Vorstufen aufhalten und gleich zur Endstufe wechseln. [...]

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Fahrtenbuch führen oder nicht – das ist hier die Frage

Dienstag, 1. Oktober 2013 8:06

Wollen Sie ein Fahrtenbuch führen oder die private Nutzung nach der 1%-Regelung versteuern? Diese Frage stellt sich bei jeder Anschaffung eines neuen Firmenfahrzeugs.

Alle Fahrzeuge unterliegen grundsätzlich der 1%-Regelung, wenn Sie erfahrungsgemäß für private Zwecke genutzt werden können. Ausgenommen sind z.B. Fahrzeuge, die über typische Einbauten (Werkstattwagen) verfügen.

Wer ist betroffen? [...]

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Reiselust ohne Spesenfrust – die Neuerungen bei den Reisekosten ab 2014

Freitag, 27. September 2013 8:04

Der Gesetzgeber hat mit Wirkung ab dem Jahr 2014 die Abzugsfähigkeit von Reisekosten neu geregelt. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wesentlichen Änderungen vor. Sicherlich werden einige Fragen offen bleiben, die wir gerne persönlich mit Ihnen besprechen. Nun zu den Neuregelungen:

1. Verpflegungspauschalen bei auswärtigen Tätigkeiten:

Bei den Pauschalen für die Verpflegungsmehraufwendungen muss zukünftig zwischen ein- und mehrtägigen Geschäftsreisen unterschieden werden. [...]

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Aspekte des Ehegattenarbeitsverhältnisses aus steuerrechtlicher Sicht

Freitag, 5. Juli 2013 14:50

Unter dem Ehegattenarbeitsverhältnis versteht man ein Arbeitsverhältnis, bei dem ein Ehepartner Arbeitgeber und der andere Arbeitnehmer ist. Aufgrund dieser Konstellation werden Arbeitsverträge dieser beiden Parteien immer genauestens durch die jeweiligen Finanzbehörden geprüft. Dennoch besteht die Möglichkeit, von Steuervergünstigungen zu profitieren.

© crestock.com

Grundsatzangelegenheiten, die es zu beachten gilt

Damit dieses Arbeitsverhältnis auch steuerrechtlich anerkannt wird, bedarf es in erster Linie einem schriftlichen Arbeitsvertrag, wie er auch zwischen Fremden in Bezug auf ein Arbeitsverhältnis geschlossen wird. Durch diesen Arbeitsvertrag müssen dann vor allem die Tätigkeiten und Arbeitszeiten geregelt sein, so dass der Vertrag einem Vergleich mit einem “normalen” Arbeitsvertrag standhält. Hierzu sind auch bereits Urteile wie beispielsweise das des Finanzgerichts Düsseldorf vom 06.11.2012 (AZ: 9 K 2351/12) einschlägig vorhanden. Die Vergleichsfähigkeit eines Ehegattenarbeitsverhältnisses bestätigt auch der Bundesfinanzhof in seinen Urteilen vom 27.11.1978 und 27.11.1989, in dem er dieses Thema eindeutig behandelt.

Wenn nun der Vertrag inhaltlich soweit klar formuliert ist, wie der Vertrag zwischen zwei fremden Parteien, dann bestehen durchaus steuerliche Vorteile für die Ehepartner. Nur wenn inhaltlich die Tätigkeiten und Arbeitszeiten festgelegt sind und vor allem die Arbeitszeiten eindeutig nachweisbar bzw. durch Dritte überprüfbar sind, kann der Arbeitgeber die Lohnkosten der Ehepartners im Rahmen der Gewinnermittlung als Betriebsausgaben gegenüber dem Finanzamt geltend machen. Das Gehalt kann zwar gem. des Bundesverfassungsgerichts höher liegen als bei einem normalen Angestellten, jedoch sollte es der jeweiligen Tätigkeit des Ehepartners angepasst sein, also in einem direkten Verhältnis zu der Tätigkeit stehen Dem Gehaltsspielraum sind hier also Grenzen aufgesetzt. Die Gehaltszahlungen haben in der gleichen Regelmäßigkeit wie bei Fremden und auch auf ein Konto des Arbeitnehmers oder ein gemeinsames Konto des Ehepaares zu erfolgen. Um den Arbeitsvertrag noch ein wenig zu kräftigen, empfiehlt es sich darüber hinaus, eine Stellenbeschreibung zu fertigen und diese beizufügen.

Ebenfalls ist es äußerst wichtig hierbei, dass die Arbeitszeit des angestellten Ehepartners nicht überwiegend von zu Hause aus zu erfolgen hat, da hier die Kontrolle nicht durchführbar ist. Sollte dies jedoch dennoch so zwischen den Ehepartnern vereinbart sein, so sollte man darauf achten, zumindest Stundenzettel auszufüllen, in denen neben der Arbeitszeit auch die durchgeführten Tätigkeiten aufgelistet werden. Somit kann man eventuell den notwendigen Nachweis erbringen. Sollte das Arbeitsverhältnis durch die Finanzbehörde nicht steuerrechtlich anerkannt werden, so hat der Arbeitgeber keinen Anspruch darauf, die gezahlten Sozialversicherungsbeiträge für den Arbeitnehmer zurück zu fordern. (Hier gibt es noch mehr Information bezüglich der Arbeitszeiten innerhalb eines Ehegattenarbeitsverhältnisses)

Kündigung bei Scheidung

Aufgrund der Lebenssituation, die durch die Scheidung eingetreten ist, kann ein Ehegattenverhältnis aus diesem Grunde gekündigt werden, sofern es nicht dem Kündigungsschutz unterliegt. Jedoch kann das Scheidungsverfahren als wichtiger Grund gewertet werden, so wie das Landesarbeitsgericht Brandeburg die Sache in seinem Urteil vom 09.05.2008 (6 Sa 598/08) wertet.
Im Falle einer Scheidung kann auch wie bei einer Kündigung eines normalen Arbeitsvertrages, eine angemessene Abfindung geleistet werden.

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Tipps zum Steuern sparen

Freitag, 3. Mai 2013 11:06

Änderungen über Änderungen!

Jedes Jahr das Gleiche: Die Steuergesetze werden geändert. Niemand weiß genau wie und niemand weiß genau wann.

Das macht das Steuer Sparen nicht gerade einfacher. Ihr Steuerberater betreibt deshalb laufend Fortbildung, um den Überblick zu behalten.

Aus der Vielzahl der Möglichkeiten werden dann ganz individuell die passenden aktuellen  Steuertipps ausgewählt.

Aber es gibt Themen, die immer im Zentrum Ihrer Aufmerksamkeit stehen sollten, damit Sie schon im Vorfeld ein klärendes Gespräch mit Ihrem Steuerberater führen können. Oft basieren mögliche Steuervorteile auf einer bestimmten Gestaltung! [...]

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Thema: Allgemein, Firma, Führungskraft | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Die Kleinst-Kapitalgesellschaft im Überblick

Donnerstag, 21. März 2013 18:14

Am 28.11.2012 hat der Bundestag den Entwurf des Gesetzes zur Erleichterung für Kleinstkapitalgesellschaften (MicroBilG) verabschiedet. Der Gesetzesentwurf sieht Änderungen im handelsrechtlichen Bilanzrecht vor. Mit der Änderung wird das Ziel verfolgt, besonders kleine Kapitalgesellschaften von den derzeit umfangreichen Vorgaben für die Rechnungslegung auf EU-Ebene zu entlasten. [...]

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Energetische Gebäudesanierung

Mittwoch, 19. September 2012 20:48

Vor einem Jahr hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung verabschiedet. Seither steckt das Gesetz im Bundesrat fest. Die Länder fürchten hohe Steuerausfälle, die Regierung stellt als Gegenfinanzierung eine Erhöhung der Umsatzsteuereinnahmen durch die ersehnte Sanierungswelle in Aussicht, kann damit aber bisher nicht überzeugen. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Cornelia Barnbrook