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Das neuste aus der Steuer-Gerüchte-Küche

Montag, 8. Mai 2017 11:16

Immer wieder lesen oder hören wir von neuen Steuerplänen der Regierung oder der Parteien. Da geht es nicht nur um die Änderung (meist Erhöhung) der Steuern, die wir schon kennen. Der Staat ist auch immer wieder auf der Suche nach ganz neuen Einnahmequellen. Da das mit der PKW-Maut jetzt zwar erst mal durch ist, die Aussichten auf einen Überschuss nach Abzug der Einrichtungs- und Verwaltungskosten eher zweifelhaft sind…

Hier die neuesten Ideen:

  1. 1. Die Katzensteuer – unser Favorit [...]
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Wie jedes Jahr: Änderungen bei der Einkommensteuer

Dienstag, 12. April 2016 9:28

Steuerberaterin Kerstin Heinsohn

Aktuelle Tipps von Dr. Heinsohn & Partner,  www.heinsohnpartner.de, Hamburg – Boizenburg

Mit dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei Zusammenveranlagung) sollen die Geldanleger entlastet werden. Ab 2016 gilt das jedoch nur noch, wenn der Bank die Steuer-Identifikationsnummer vorliegt. Dies betrifft auch ältere Freistellungsaufträge, die vor dem 01.01.2011 erteilt wurden. Hier müssen Sie Ihrer Bank die Steuer-Identifikationsnummer mitteilen. Ein neuer Auftrag muss nicht erteilt werden.

Beiträge für die Altersvorsorge zur Basisabsicherung zahlen sich aus. [...]

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Glossarium Tributum – Steuerrecht für Anfänger

Freitag, 30. Oktober 2015 8:22

Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen…“ So steht es in der Abgabenordnung (AO)– quasi dem Grundgesetz der Steuern. Auf Deutsch: Durch die Zahlung von Steuern erhalten Sie keinen Anspruch auf eine individuelle Dienstleistung. So weit so gut – natürlich kommen wir in den Genuss aller staatlichen Dienstleistungen wie der Landesverteidigung oder der Bildungspolitik (ja, ich weiß, Genuss ist sehr definitionsbedürftig – ein ander mal ;-) ).

Und da wir eine soziale Nation sind, genießt auch derjenige die Vorteile, der gerade nicht selbst in der Lage ist Steuern zu zahlen – zu Recht wie wir finden. [...]

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Nicht nur für Künstler

Dienstag, 16. Dezember 2014 7:55

StBin Silke Schneider

Schneider + Kind, Nistertal – www.schneider-kind.de

Die klassischen Sozialkassen wie Rentenkasse und Krankenkasse sind allen bekannt. Der Arbeitgeber führt für seine Arbeitnehmer die Beiträge ab. Im Gegenzug erhalten die Arbeitnehmer von den jeweiligen Kassen Sozialleistungen.

Es gibt aber noch eine weitere Sozialkasse, die für Unternehmer immer mehr an Bedeutung gewinnt: die Künstlersozialkasse. Sicher haben Sie in der Vergangenheit schon mal von dieser Kasse gehört. Aber, da Sie ja mit Künstlern keine geschäftliche Verbindungen pflegen, als nicht für Sie relevant eingestuft. Hier liegen Sie leider falsch. [...]

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Steuerliche Behandlung von Bußgeldern

Donnerstag, 10. Juli 2014 8:14

StB Andreas Gulde

Gulde Mielke & Partner, Geislingen | Lauffen a.N.  – www.gulde-mielke.de

Wer kennt ihn nicht, den unscheinbaren, Brief vom Landratsamt, bieder verpackt in grauem Umweltpapier, dafür mit explosivem Inhalt: Der Bußgeldbescheid, oft garniert mit einem von Arglosigkeit geprägten Selbstportrait, das mit den entgleisten Gesichtszügen
nach Lesen des Bescheids so gar keine Ähnlichkeit mehr aufweist.
Stellt sich natürlich die Frage, ob die Geldbuße als Trostpflaster wenigstens von der Steuer absetzbar ist. [...]

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Aspekte des Ehegattenarbeitsverhältnisses aus steuerrechtlicher Sicht

Freitag, 5. Juli 2013 14:50

Unter dem Ehegattenarbeitsverhältnis versteht man ein Arbeitsverhältnis, bei dem ein Ehepartner Arbeitgeber und der andere Arbeitnehmer ist. Aufgrund dieser Konstellation werden Arbeitsverträge dieser beiden Parteien immer genauestens durch die jeweiligen Finanzbehörden geprüft. Dennoch besteht die Möglichkeit, von Steuervergünstigungen zu profitieren.

© crestock.com

Grundsatzangelegenheiten, die es zu beachten gilt

Damit dieses Arbeitsverhältnis auch steuerrechtlich anerkannt wird, bedarf es in erster Linie einem schriftlichen Arbeitsvertrag, wie er auch zwischen Fremden in Bezug auf ein Arbeitsverhältnis geschlossen wird. Durch diesen Arbeitsvertrag müssen dann vor allem die Tätigkeiten und Arbeitszeiten geregelt sein, so dass der Vertrag einem Vergleich mit einem “normalen” Arbeitsvertrag standhält. Hierzu sind auch bereits Urteile wie beispielsweise das des Finanzgerichts Düsseldorf vom 06.11.2012 (AZ: 9 K 2351/12) einschlägig vorhanden. Die Vergleichsfähigkeit eines Ehegattenarbeitsverhältnisses bestätigt auch der Bundesfinanzhof in seinen Urteilen vom 27.11.1978 und 27.11.1989, in dem er dieses Thema eindeutig behandelt.

Wenn nun der Vertrag inhaltlich soweit klar formuliert ist, wie der Vertrag zwischen zwei fremden Parteien, dann bestehen durchaus steuerliche Vorteile für die Ehepartner. Nur wenn inhaltlich die Tätigkeiten und Arbeitszeiten festgelegt sind und vor allem die Arbeitszeiten eindeutig nachweisbar bzw. durch Dritte überprüfbar sind, kann der Arbeitgeber die Lohnkosten der Ehepartners im Rahmen der Gewinnermittlung als Betriebsausgaben gegenüber dem Finanzamt geltend machen. Das Gehalt kann zwar gem. des Bundesverfassungsgerichts höher liegen als bei einem normalen Angestellten, jedoch sollte es der jeweiligen Tätigkeit des Ehepartners angepasst sein, also in einem direkten Verhältnis zu der Tätigkeit stehen Dem Gehaltsspielraum sind hier also Grenzen aufgesetzt. Die Gehaltszahlungen haben in der gleichen Regelmäßigkeit wie bei Fremden und auch auf ein Konto des Arbeitnehmers oder ein gemeinsames Konto des Ehepaares zu erfolgen. Um den Arbeitsvertrag noch ein wenig zu kräftigen, empfiehlt es sich darüber hinaus, eine Stellenbeschreibung zu fertigen und diese beizufügen.

Ebenfalls ist es äußerst wichtig hierbei, dass die Arbeitszeit des angestellten Ehepartners nicht überwiegend von zu Hause aus zu erfolgen hat, da hier die Kontrolle nicht durchführbar ist. Sollte dies jedoch dennoch so zwischen den Ehepartnern vereinbart sein, so sollte man darauf achten, zumindest Stundenzettel auszufüllen, in denen neben der Arbeitszeit auch die durchgeführten Tätigkeiten aufgelistet werden. Somit kann man eventuell den notwendigen Nachweis erbringen. Sollte das Arbeitsverhältnis durch die Finanzbehörde nicht steuerrechtlich anerkannt werden, so hat der Arbeitgeber keinen Anspruch darauf, die gezahlten Sozialversicherungsbeiträge für den Arbeitnehmer zurück zu fordern. (Hier gibt es noch mehr Information bezüglich der Arbeitszeiten innerhalb eines Ehegattenarbeitsverhältnisses)

Kündigung bei Scheidung

Aufgrund der Lebenssituation, die durch die Scheidung eingetreten ist, kann ein Ehegattenverhältnis aus diesem Grunde gekündigt werden, sofern es nicht dem Kündigungsschutz unterliegt. Jedoch kann das Scheidungsverfahren als wichtiger Grund gewertet werden, so wie das Landesarbeitsgericht Brandeburg die Sache in seinem Urteil vom 09.05.2008 (6 Sa 598/08) wertet.
Im Falle einer Scheidung kann auch wie bei einer Kündigung eines normalen Arbeitsvertrages, eine angemessene Abfindung geleistet werden.

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3, 2, 1 – Es war einmal…

Donnerstag, 4. Juli 2013 7:54

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

und eine Legende

Die Legende – 2/3 der Steuerliteratur stammen aus Deutschland

Der inzwischen emeritierte Finanzforscher Albert Rädler hat die Behauptung mit einem einfachen Maßband als Mythos entlarvt. Rädler stieg in die Bibliothek des Amsterdamer International Bureau of Fiscal Documentation (IBFD), eine der umfassendsten Sammlungen von Steuerliteratur weltweit. Dort maß er aus, wie viele der insgesamt 2000 Regalmeter auf Bücher und Zeitschriften entfallen, die sich mit dem deutschen Steuerrecht beschäftigen.

Das Ergebnis: Nur etwa 200 Meter, also zehn Prozent. Eine Auswertung der elektronischen Bestände ergab einen Anteil von knapp 15 Prozent. Ein weiterer Vergleich zeigt ein ähnliches Ergebnis:  Laut einer Studie der Weltbank und der Beratungsfirma PwC, die den Umfang der Unternehmenssteuergesetze in verschiedenen Ländern verglichen hat, passen in Deutschland die Bestimmungen und Paragrafen auf 1700 Seiten – die Vereinigten Staaten dagegen brauchen 5100 Seiten, Japan gar 7200. Deutsche Unternehmen benötigen laut einer weiteren Studie deutlich weniger Zeit als ihre Konkurrenten in Nachbarländern, um zu ermitteln, wie viel Steuern sie zahlen müssen.

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3, 2, 1 – Es war einmal…

Dienstag, 2. Juli 2013 7:53

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Fabel Nr. 2

Der Prüfer-Wolf im Schafspelz – Betriebsprüfer machen Probeeinkäufe

Die armen Prüfer, wenn das wahr wäre. Und in vielen Branchen schlichtweg nicht durchführbar.

Die einzigen, die in den Genuss solcher Testkäufe kommen, sind Gastronomen, um die Kalkulation aus Ein- und Verkauf zu überprüfen.

Die Moral von der Geschichte: Es droht kaum Gefahr!

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3, 2, 1 – Es war einmal…

Samstag, 29. Juni 2013 15:51

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Fabel Nr. 1

Der Hase und der Igel – am Jahresende noch mal schnell den Fiskus abhängen

Im November und Dezember beginnen bei einigen Unternehmern oft hektische Einkaufsaktivitäten. Der Gewinn fällt hoch aus und sie glauben ähnlich wie der Hase in der Fabel, dem Finanzamt einen Steuer-Haken  zu schlagen und so die Steuerbelastung zu senken.

Doch das funktioniert bei Investitionen nicht, denn bei größeren Anschaffungen wie beispielsweise einem PKW werden die Kosten über mehrere Jahre auf die Abschreibung verteilt. Die Steuerentlastung ist minimal, doch das Auto muss bezahlt werden. Es ist der gleiche Effekt wie bei Frau Holle.

Die Moral von der Geschichte: Am Jahresende hat man volle Kosten und nur geringe Steuervorteile!

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3, 2, 1 – Es war einmal…

Donnerstag, 27. Juni 2013 7:50

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Märchen Nr. 3

Rumpelstilzchen -  Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Steuerschlupfloch heiß…

Rumpelstilzchen hat fest geglaubt, dass die Königstocher seinen Namen nie errät. Und doch…

Ähnlich hartnäckig hält sich das Gerücht, dass es Investitionsmöglichkeiten gibt, die als Steuersparmodelle dienen. Medienfonds oder Schiffsbeteiligungen sind hierfür beliebte Beispiele.

Diese Modelle sind komplett abgeschafft.

Eine Investition wirkt sich nur dann steuerlich aus, wenn dahinter eine Gewinnerzielungsabsicht steckt. Irgendwann muss sich die Investition also rechnen. Das Finanzamt erkennt keine Investitionen an, die nur durch jahrelange Verluste die Steuerlast senken sollen. Spätestens nach 6 Jahren müssen Gewinne erzielt werden, sonst nimmt das Finanzamt die bis dahin anerkannten Steuerminderungen wieder zurück.

Die Moral von der Geschichte: Keine Steuervorteile ohne Gewinnabsicht!

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