Was Sie schon immer über Ihre Steuererklärung wissen wollten

Die 7 häufigsten Irrtümer der Einkommensteuer

Nicht nur im Steuerrecht halten sich Irrtümer hartnäckig. Dazu tragen nicht zuletzt die „Steuerecken“ in fast jeder Zeitschrift bei, die zwar nicht falsch, aber doch meist nur für bestimmte Beispiele steuerliche Regelungen darstellen.

Wir klären auf  – Teil 1 von 7:

Irrtum Nr. 1: Der 31. Mai ist die Deadline „Was Sie schon immer über Ihre Steuererklärung wissen wollten“ weiterlesen

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Das neuste aus der Steuer-Gerüchte-Küche

Immer wieder lesen oder hören wir von neuen Steuerplänen der Regierung oder der Parteien. Da geht es nicht nur um die Änderung (meist Erhöhung) der Steuern, die wir schon kennen. Der Staat ist auch immer wieder auf der Suche nach ganz neuen Einnahmequellen. Da das mit der PKW-Maut jetzt zwar erst mal durch ist, die Aussichten auf einen Überschuss nach Abzug der Einrichtungs- und Verwaltungskosten eher zweifelhaft sind…

Hier die neuesten Ideen:

  1. 1. Die Katzensteuer – unser Favorit „Das neuste aus der Steuer-Gerüchte-Küche“ weiterlesen
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Wie jedes Jahr: Änderungen bei der Einkommensteuer

Steuerberaterin Kerstin Heinsohn

Aktuelle Tipps von Dr. Heinsohn & Partner,  www.heinsohnpartner.de, Hamburg – Boizenburg

Mit dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei Zusammenveranlagung) sollen die Geldanleger entlastet werden. Ab 2016 gilt das jedoch nur noch, wenn der Bank die Steuer-Identifikationsnummer vorliegt. Dies betrifft auch ältere Freistellungsaufträge, die vor dem 01.01.2011 erteilt wurden. Hier müssen Sie Ihrer Bank die Steuer-Identifikationsnummer mitteilen. Ein neuer Auftrag muss nicht erteilt werden.

Beiträge für die Altersvorsorge zur Basisabsicherung zahlen sich aus. „Wie jedes Jahr: Änderungen bei der Einkommensteuer“ weiterlesen

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Glossarium Tributum – Steuerrecht für Anfänger

Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen…“ So steht es in der Abgabenordnung (AO)– quasi dem Grundgesetz der Steuern. Auf Deutsch: Durch die Zahlung von Steuern erhalten Sie keinen Anspruch auf eine individuelle Dienstleistung. So weit so gut – natürlich kommen wir in den Genuss aller staatlichen Dienstleistungen wie der Landesverteidigung oder der Bildungspolitik (ja, ich weiß, Genuss ist sehr definitionsbedürftig – ein ander mal ;-)).

Und da wir eine soziale Nation sind, genießt auch derjenige die Vorteile, der gerade nicht selbst in der Lage ist Steuern zu zahlen – zu Recht wie wir finden. „Glossarium Tributum – Steuerrecht für Anfänger“ weiterlesen

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Nicht nur für Künstler

StBin Silke Schneider

Schneider + Kind, Nistertal – www.schneider-kind.de

Die klassischen Sozialkassen wie Rentenkasse und Krankenkasse sind allen bekannt. Der Arbeitgeber führt für seine Arbeitnehmer die Beiträge ab. Im Gegenzug erhalten die Arbeitnehmer von den jeweiligen Kassen Sozialleistungen.

Es gibt aber noch eine weitere Sozialkasse, die für Unternehmer immer mehr an Bedeutung gewinnt: die Künstlersozialkasse. Sicher haben Sie in der Vergangenheit schon mal von dieser Kasse gehört. Aber, da Sie ja mit Künstlern keine geschäftliche Verbindungen pflegen, als nicht für Sie relevant eingestuft. Hier liegen Sie leider falsch. „Nicht nur für Künstler“ weiterlesen

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Steuerliche Behandlung von Bußgeldern

StB Andreas Gulde

Gulde Mielke & Partner, Geislingen | Lauffen a.N.  – www.gulde-mielke.de

Wer kennt ihn nicht, den unscheinbaren, Brief vom Landratsamt, bieder verpackt in grauem Umweltpapier, dafür mit explosivem Inhalt: Der Bußgeldbescheid, oft garniert mit einem von Arglosigkeit geprägten Selbstportrait, das mit den entgleisten Gesichtszügen
nach Lesen des Bescheids so gar keine Ähnlichkeit mehr aufweist.
Stellt sich natürlich die Frage, ob die Geldbuße als Trostpflaster wenigstens von der Steuer absetzbar ist. „Steuerliche Behandlung von Bußgeldern“ weiterlesen

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Aspekte des Ehegattenarbeitsverhältnisses aus steuerrechtlicher Sicht

Unter dem Ehegattenarbeitsverhältnis versteht man ein Arbeitsverhältnis, bei dem ein Ehepartner Arbeitgeber und der andere Arbeitnehmer ist. Aufgrund dieser Konstellation werden Arbeitsverträge dieser beiden Parteien immer genauestens durch die jeweiligen Finanzbehörden geprüft. Dennoch besteht die Möglichkeit, von Steuervergünstigungen zu profitieren.

© crestock.com

Grundsatzangelegenheiten, die es zu beachten gilt

Damit dieses Arbeitsverhältnis auch steuerrechtlich anerkannt wird, bedarf es in erster Linie einem schriftlichen Arbeitsvertrag, wie er auch zwischen Fremden in Bezug auf ein Arbeitsverhältnis geschlossen wird. Durch diesen Arbeitsvertrag müssen dann vor allem die Tätigkeiten und Arbeitszeiten geregelt sein, so dass der Vertrag einem Vergleich mit einem „normalen“ Arbeitsvertrag standhält. Hierzu sind auch bereits Urteile wie beispielsweise das des Finanzgerichts Düsseldorf vom 06.11.2012 (AZ: 9 K 2351/12) einschlägig vorhanden. Die Vergleichsfähigkeit eines Ehegattenarbeitsverhältnisses bestätigt auch der Bundesfinanzhof in seinen Urteilen vom 27.11.1978 und 27.11.1989, in dem er dieses Thema eindeutig behandelt.

Wenn nun der Vertrag inhaltlich soweit klar formuliert ist, wie der Vertrag zwischen zwei fremden Parteien, dann bestehen durchaus steuerliche Vorteile für die Ehepartner. Nur wenn inhaltlich die Tätigkeiten und Arbeitszeiten festgelegt sind und vor allem die Arbeitszeiten eindeutig nachweisbar bzw. durch Dritte überprüfbar sind, kann der Arbeitgeber die Lohnkosten der Ehepartners im Rahmen der Gewinnermittlung als Betriebsausgaben gegenüber dem Finanzamt geltend machen. Das Gehalt kann zwar gem. des Bundesverfassungsgerichts höher liegen als bei einem normalen Angestellten, jedoch sollte es der jeweiligen Tätigkeit des Ehepartners angepasst sein, also in einem direkten Verhältnis zu der Tätigkeit stehen Dem Gehaltsspielraum sind hier also Grenzen aufgesetzt. Die Gehaltszahlungen haben in der gleichen Regelmäßigkeit wie bei Fremden und auch auf ein Konto des Arbeitnehmers oder ein gemeinsames Konto des Ehepaares zu erfolgen. Um den Arbeitsvertrag noch ein wenig zu kräftigen, empfiehlt es sich darüber hinaus, eine Stellenbeschreibung zu fertigen und diese beizufügen.

Ebenfalls ist es äußerst wichtig hierbei, dass die Arbeitszeit des angestellten Ehepartners nicht überwiegend von zu Hause aus zu erfolgen hat, da hier die Kontrolle nicht durchführbar ist. Sollte dies jedoch dennoch so zwischen den Ehepartnern vereinbart sein, so sollte man darauf achten, zumindest Stundenzettel auszufüllen, in denen neben der Arbeitszeit auch die durchgeführten Tätigkeiten aufgelistet werden. Somit kann man eventuell den notwendigen Nachweis erbringen. Sollte das Arbeitsverhältnis durch die Finanzbehörde nicht steuerrechtlich anerkannt werden, so hat der Arbeitgeber keinen Anspruch darauf, die gezahlten Sozialversicherungsbeiträge für den Arbeitnehmer zurück zu fordern. (Hier gibt es noch mehr Information bezüglich der Arbeitszeiten innerhalb eines Ehegattenarbeitsverhältnisses)

Kündigung bei Scheidung

Aufgrund der Lebenssituation, die durch die Scheidung eingetreten ist, kann ein Ehegattenverhältnis aus diesem Grunde gekündigt werden, sofern es nicht dem Kündigungsschutz unterliegt. Jedoch kann das Scheidungsverfahren als wichtiger Grund gewertet werden, so wie das Landesarbeitsgericht Brandeburg die Sache in seinem Urteil vom 09.05.2008 (6 Sa 598/08) wertet.
Im Falle einer Scheidung kann auch wie bei einer Kündigung eines normalen Arbeitsvertrages, eine angemessene Abfindung geleistet werden.

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