Frühwarnsystem „Kontoführung“ – so haben Sie Ihr Rating bei der Bank im Griff

StB WP Achim Albert

Rausch + Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, www.rausch-steuerberater.de

Durch „Basel I-III“ (Eine gemeinsame Vereinbarung der Banken) ist Ihre Bank verpflichtet, Sie in bestimmte Rating-Klassen einzustufen. Dies soll unter anderem das Kreditausfallrisiko der Bank mindern.

Die Einstufung in die verschiedenen „Risikoklassen“ erfolgt sowohl nach „quantitativen“ (Zahlen, Daten, Fakten – z. B. Ihr Jahresabschluss) als auch nach „qualitativenRegeln (z. B. Ihre Eignung zum Unternehmer). Zusätzlich gibt es sog. „Warn-Indikatoren“ (bonitätsrelevante Fakten, die oft erst nach dem letzten Jahresabschluss eintreten). Dabei hat fast jede Bank eine eigene Einteilung entwickelt. Die Volksbanken haben z. B. 25 Stufen während die Sparkassen mit 18 Stufen arbeiten. „Frühwarnsystem „Kontoführung“ – so haben Sie Ihr Rating bei der Bank im Griff“ weiterlesen

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Hop oder Top – Der Wert Ihrer Immobilie aus Sicht der Bank

Gastbeitrag von Martin Riekert www.bgi-mbh.com

Verfolgt man das Finanzierungsverhalten von vielen Banken, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Immobilien im Laufe der Zeit an Wert verlieren.

Anders lässt es sich kaum erklären, dass nach Ablauf der Zinsfestschreibung häufig eine neue Zinsvereinbarung (Prolongation) angeboten wird, die eher als Abwehrangebot, als den Wunsch den Kunden zu halten, zu verstehen ist.

Ähnlich auch das Verhalten, wenn Sie als Immobilienbesitzer Ihren „Dispo“ aufstocken wollen oder als Unternehmer zur Überbrückung Geld von der Bank benötigen. „Hop oder Top – Der Wert Ihrer Immobilie aus Sicht der Bank“ weiterlesen

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Der neue Zahlungsverkehr ab 2014 und was Sie heute schon tun können

Mit SEPA beginnt ein europäisch einheitliches Zahlungsverfahren

Unter SEPA versteht man den Aufbau eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes mit einheitlicher Währung und einheitlichen
Zahlungsverkehrsinstrumenten (Single Euro Payments Area). Mit der Einführung von SEPA wird die heutige Vielfalt an nationalen Zahlungsverkehrsformaten eliminiert. Somit vereinfacht sich der Zahlungsverkehr für europaweit tätige Unternehmen. Teilnehmer sind die 30 EU/EWR-Mitgliedsstaaten sowie Monaco und die Schweiz. Die Transaktionswährung ist der EURO.

Was vielen heute noch nicht bewusst ist: SEPA hat Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr aller Unternehmen, unabhängig davon, ob sie in Europa Geschäfte machen oder nicht. „Der neue Zahlungsverkehr ab 2014 und was Sie heute schon tun können“ weiterlesen

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Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel? Teil3: Das 1 x 7 der Unterlagen

In einer dreiteiligen Serie „lotsen“ wir Sie durch die Untiefen des Bankgespräches!

Teil 3: Mit dem 1 x 7 der Unterlagen zum Erfolg

1. Darf die Bank so viel von Ihnen wissen? Ja!

§ 18 Kreditwesengesetz regelt die Pflicht für Ihre Bank, sich umfassend und   zeitnah über die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kunden zu informieren. „Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel? Teil3: Das 1 x 7 der Unterlagen“ weiterlesen

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Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel? Teil 2 Die 7 Bausteine der optimalen Zusammenarbeit

In einer dreiteiligen Serie „lotsen“ wir Sie durch die Untiefen des Bankgespräches!

Teil 2: Die sieben Bausteine der optimalen Zusammenarbeit

1. Die Tagesordnung – Leitfaden für beide Seiten

Stimmen Sie vor dem Treffen eine Tagesordnung ab. Welche Themen wollen Sie in welcher Reihenfolge besprechen? Das hilft Ihnen auch, Ihre Unterlagen für das Gespräch zur Hand und Ihre Argumente „griffbereit“ zu haben. „Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel? Teil 2 Die 7 Bausteine der optimalen Zusammenarbeit“ weiterlesen

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BilMoG – Warum die Handelsbilanz so wertvoll ist

Gastautor StB / WP Wolfgang Stephan, Filderstadt www.stephan-stb.de

Bilanzieren – Ein Begriff der nicht nur im Handelsrecht besteht! Oder ?

Privat ziehen wir ehrlich Bilanz

Denken Sie einmal daran, wie Sie im hohen Alter über ihr Leben Bilanz ziehen, (über Ihr Leben), also was war gut – was nicht. Oder denken Sie daran, wie Sie Ihre Beziehung, Ehe, Partnerschaft bilanzieren. Rechnen Sie sich dabei ärmer oder reicher? Lügen Sie sich also selber in die Tasche? – Manchmal vielleicht. Aber dennoch, wenn wir eine Bilanz ziehen unter eine Partnerschaft, dann sehen wir uns an, was wirklich war: Was war positiv und was nicht. Wir lassen nichts bewusst weg. Wir rechnen nicht bewusst mit falschen Daten, nur um das eine oder andere Ergebnis zu erhalten. Wenn wir also außersteuerlich bilanzieren, dann sind wir in aller Regel ehrlicher. „BilMoG – Warum die Handelsbilanz so wertvoll ist“ weiterlesen

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Die Finanzierung: Ungleichgewicht zwischen Bank und Kunde

Betrachtet man die Beziehung zwischen Kreditgeber und -nehmer so besteht zwischen den Vertragspartnern eine ungleiche Verteilung von Informationen zu Gunsten des Kunden. Der Kreditnehmer verfügt über deutlich mehr und bessere Informationen, die der Finanzier braucht, um alle Risiken für das Kreditgeschäft zu erfassen. Die Praxis zeigt, dass der Kunde seinen Nutzen aus dem Kreditgeschäft maximiert, indem er den Informationsvorsprung versucht auszunutzen, obgleich dem Finanzier dadurch ein finanzieller Schaden entstehen könnte. „Die Finanzierung: Ungleichgewicht zwischen Bank und Kunde“ weiterlesen

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