Hoffentlich keine Fata Morgana

WP/StB Wolfgang Stephan

WSR Steuerberatung Hörbelt & Stephan, Filderstadt – www.wsr-steuerberatung.de

Die 1%-Regelung in Bezug auf die Versteuerung der privaten Kfz-Nutzung ist seit vielen Jahren ein Ärgernis auf mehreren Ebenen. Zudem wurden die Auswüchse der Steuergestaltung bei der Kfz-Nutzung von der Finanzverwaltung erbarmungslos beseitigt. Aus Beratersicht handelt es sich um eine Wüstengegend, die kaum bestellt, bzw. gestaltet werden kann.

Was ist das Problem? Erst muss der Unternehmer 1% des Bruttolistenpreises pro Monat versteuern und zwar von dem ursprünglichen Neupreis des Fahrzeugs  inklusive aller Sonderausstattungen.  Dann ist dieser Betrag noch um die Umsatzsteuer von 19% zu erhöhen. Dabei war das doch schon ein Bruttobetrag! Naja, das können wir nur hinnehmen, verstehen, müssen wir es nicht. „Hoffentlich keine Fata Morgana“ weiterlesen

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Sechs wenig bekannte Fallen beim Fahrtenbuch

Wenn Sie ein Fahrtenbuch führen, schauen Sie es stets kritisch mit den Augen eines Prüfers an. Denn wenn das Finanzamt auf  „Ungereimtheiten“ stößt, kann Folgendes passieren: Das gesamte Fahrtenbuch kann kurzerhand verworfen werden. Die meist günstigste Abrechnung nach tatsächlich gefahrenen Kilometern wird verworfen. Stattdessen wird die 1-%-Methode zur Versteuerung des privaten Nutzungsanteils angewandt.

Im schlimmsten Fall kann auch Folgendes passieren: Das Finanzamt schätzt den betrieblichen Anteil auf unter 10 %. Das würde noch größere Nachzahlungen zur Folge haben.

Hier sind sechs wenig bekannte Prüfpunkte, die immer wieder dafür sorgen, dass ein Fahrtenbuch nicht anerkannt wird:

  • Die Tage zwischen 2 Fahrten zur Tankstelle liegen sehr dicht beieinander. Die laut Fahrtenbuch dazwischen liegenden Kilometer entsprechen nicht dem, was mit einer Tankfüllung möglich ist.
  • In den Buchhaltungsunterlagen finden sich Parkbelege oder Tankquittungen mit einem Datum, an dem das Auto laut Fahrtenbuch gar nicht bewegt wurde oder laut Fahrtenbuch in einer anderen Stadt unterwegs war.
  • Bewirtungsquittungen, Seminarrechnungen oder andere Belege aus der Buchführung passen nicht zu den Eintragungen im Fahrtenbuch
  • Bei Werkstattbesuchen oder TÜV-Untersuchungen werden die Kilometer-Stände auf der Rechnung festgehalten. Diese Angaben stimmen nicht mit dem Fahrtenbuch überein. Tipp: Hier nehmen es die Mitarbeiter in den Werkstätten manchmal nicht so genau – überprüfen Sie daher nach jedem Werkstattbesuch, ob die korrekten Stände vermerkt sind.
  • Im Fahrtenbuch ist eine Fahrt zum Ort X als Privatfahrt angegeben, doch die angegebenen Kilometer entsprechen nicht der tatsächlichen Entfernung. Tipp: Bei Privatfahrten müssen Sie den Ort und den Grund nicht angeben. Lediglich die gefahrenen Kilometer. Verzichten Sie auf unnötige Angaben, denn überall können Fehlerquellen lauern!
  • Für eine betriebliche Fahrt zum Ort Y sind im Fahrtenbuch mehr Kilometer verzeichnet, als sich mit einer Routenplanung am Schreibtisch des Finanzamtsbeamten nachvollziehen lassen. Dokumentieren und begründen Sie eventuelle Umwege, die Sie gefahren sind, zeitnah sofort im Fahrtenbuch.
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Richtig ankommen – so vermeiden Sie die Tücken beim Fahrtenbuch

Umgehen Sie die Tücken des Fahrtenbuchs besser gleich

Trotz des hohen Aufwands und der Unsicherheit kann es sich für Sie durchaus lohnen, ein Fahrtenbuch zu führen, um den geldwerten Vorteil aus den privat mit Ihrem Dienst- oder Firmenwagen gefahrenen Kilometern zu ermitteln.

Nutzen Sie den Pkw nur in einem ganz geringen Umfang privat, ist die Fahrtenbuchmethode vorteilhafter. Je geringer der Privatanteil, desto mehr spricht für ein Fahrtenbuch. „Richtig ankommen – so vermeiden Sie die Tücken beim Fahrtenbuch“ weiterlesen

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Fahrtenbuch führen oder nicht – das ist hier die Frage

Wollen Sie ein Fahrtenbuch führen oder die private Nutzung nach der 1%-Regelung versteuern? Diese Frage stellt sich bei jeder Anschaffung eines neuen Firmenfahrzeugs.

Alle Fahrzeuge unterliegen grundsätzlich der 1%-Regelung, wenn Sie erfahrungsgemäß für private Zwecke genutzt werden können. Ausgenommen sind z.B. Fahrzeuge, die über typische Einbauten (Werkstattwagen) verfügen.

Wer ist betroffen? „Fahrtenbuch führen oder nicht – das ist hier die Frage“ weiterlesen

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Vorteilhafte Neuregelung zur Kfz- Überlassung an Arbeitnehmer

Gastbeitrag von StB/WP Wolfgang Stephan www.stephan-stb.de

Stellen Sie als Unternehmer Ihrem Mitarbeiter einen Firmenwagen zur Verfügung, gelten die Fahrten zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte als eigenständiger Nutzungsvorteil, der bislang pauschal mit 0,03% des Bruttolistenpreises pro Monat und pro Entfernungskilometer zu versteuern war. Dabei wurden 15 Fahrten pro Monat unterstellt.

Abrechnung nach tatsächlicher Anzahl

Nun lässt die Finanzverwaltung zu, dass diese Versteuerung anhand der tatsächlichen Anzahl der durchgeführten Fahrten erfolgen kann. „Vorteilhafte Neuregelung zur Kfz- Überlassung an Arbeitnehmer“ weiterlesen

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