Das neuste aus der Steuer-Gerüchte-Küche

Immer wieder lesen oder hören wir von neuen Steuerplänen der Regierung oder der Parteien. Da geht es nicht nur um die Änderung (meist Erhöhung) der Steuern, die wir schon kennen. Der Staat ist auch immer wieder auf der Suche nach ganz neuen Einnahmequellen. Da das mit der PKW-Maut jetzt zwar erst mal durch ist, die Aussichten auf einen Überschuss nach Abzug der Einrichtungs- und Verwaltungskosten eher zweifelhaft sind…

Hier die neuesten Ideen:

  1. 1. Die Katzensteuer – unser Favorit

Bisher zahlen nur Hundehalter Steuer. Katzen nutzen den öffentlichen Raum genauso – und zwar meist ohne Aufsicht. Und: Haben Sie schon mal einen Katzenbesitzer gesehen, der die Hinterlassenschaften seiner Katze entsorgt hätte? Und unsere Singvögel haben es eh schon schwer genug.

Ausgestaltung: Wie bei der Hundesteuer. Die Höhe wird ca. halb so hoch wie bei Hunden sein. Katzen, die ohne Steuermarke erwischt werden, bekommen eine elektronische Fußfessel.

  1. 2. Die Fahrrad-Maut

Warum eigentlich nur Motorfahrzeuge? Für Radwege und Rad-Parkhäuser wird doch auch Geld ausgegeben. Und die Zuwachsrate bei den E-Bikes ist gerade gigantisch.

Also ran.

Ausgestaltung: Räder mit 2 Reifen ab 24 Zoll zahlen 25 €/ Jahr, E-Bikes das doppelte. Damit bleiben Kinderräder, Ein- und Dreiräder frei.

  1. 3. Sauerstoff-Steuer

Am effizientesten sind immer Steuern, die auf lebenswichtige Dinge erhoben werden. Warum also nicht eine Sauerstoff-Steuer, auch Atemsteuer genannt.

Probleme bereitet hier eigentlich nur noch die „gerechte“ Erhebung. In den ersten Finanzämtern werden jetzt aber testweise schon die ersten Spirometer installiert. Das so gemessene Lungenvolumen wird dann im LVFB (LungenVolumenFeststellungsbescheid). festgesetzt. Die Gemeinde erhebt dann je nach lokaler Luftqualität entsprechend die Abgabe.

Da gibt es natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, von der Internetsteuer bis zur Robotersteuer (insbesondere für Rasenmähroboter) und der Steuer auf lange Haare….

Ein Entwurf wurde allerdings gerade verworfen: Die Redezeit von Politikern in Talkshows soll nun doch nicht besteuert werden…

Achtung: die kursiv gedruckten Textpassagen könnten Fake-News enthalten.

Share
Tags » «

Autor: Angela Hamatschek
Datum: Montag, 8. Mai 2017 11:16
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Allgemein, Augenzwinkern

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare und Pings geschlossen.

Keine weiteren Kommentare möglich.