Beiträge vom Dezember, 2013

Sechs wenig bekannte Fallen beim Fahrtenbuch

Freitag, 20. Dezember 2013 8:21

Wenn Sie ein Fahrtenbuch führen, schauen Sie es stets kritisch mit den Augen eines Prüfers an. Denn wenn das Finanzamt auf  „Ungereimtheiten“ stößt, kann Folgendes passieren: Das gesamte Fahrtenbuch kann kurzerhand verworfen werden. Die meist günstigste Abrechnung nach tatsächlich gefahrenen Kilometern wird verworfen. Stattdessen wird die 1-%-Methode zur Versteuerung des privaten Nutzungsanteils angewandt.

Im schlimmsten Fall kann auch Folgendes passieren: Das Finanzamt schätzt den betrieblichen Anteil auf unter 10 %. Das würde noch größere Nachzahlungen zur Folge haben.

Hier sind sechs wenig bekannte Prüfpunkte, die immer wieder dafür sorgen, dass ein Fahrtenbuch nicht anerkannt wird:

  • Die Tage zwischen 2 Fahrten zur Tankstelle liegen sehr dicht beieinander. Die laut Fahrtenbuch dazwischen liegenden Kilometer entsprechen nicht dem, was mit einer Tankfüllung möglich ist.
  • In den Buchhaltungsunterlagen finden sich Parkbelege oder Tankquittungen mit einem Datum, an dem das Auto laut Fahrtenbuch gar nicht bewegt wurde oder laut Fahrtenbuch in einer anderen Stadt unterwegs war.
  • Bewirtungsquittungen, Seminarrechnungen oder andere Belege aus der Buchführung passen nicht zu den Eintragungen im Fahrtenbuch
  • Bei Werkstattbesuchen oder TÜV-Untersuchungen werden die Kilometer-Stände auf der Rechnung festgehalten. Diese Angaben stimmen nicht mit dem Fahrtenbuch überein. Tipp: Hier nehmen es die Mitarbeiter in den Werkstätten manchmal nicht so genau – überprüfen Sie daher nach jedem Werkstattbesuch, ob die korrekten Stände vermerkt sind.
  • Im Fahrtenbuch ist eine Fahrt zum Ort X als Privatfahrt angegeben, doch die angegebenen Kilometer entsprechen nicht der tatsächlichen Entfernung. Tipp: Bei Privatfahrten müssen Sie den Ort und den Grund nicht angeben. Lediglich die gefahrenen Kilometer. Verzichten Sie auf unnötige Angaben, denn überall können Fehlerquellen lauern!
  • Für eine betriebliche Fahrt zum Ort Y sind im Fahrtenbuch mehr Kilometer verzeichnet, als sich mit einer Routenplanung am Schreibtisch des Finanzamtsbeamten nachvollziehen lassen. Dokumentieren und begründen Sie eventuelle Umwege, die Sie gefahren sind, zeitnah sofort im Fahrtenbuch.
Share

Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Richtig ankommen – so vermeiden Sie die Tücken beim Fahrtenbuch

Dienstag, 17. Dezember 2013 8:18

Umgehen Sie die Tücken des Fahrtenbuchs besser gleich

Trotz des hohen Aufwands und der Unsicherheit kann es sich für Sie durchaus lohnen, ein Fahrtenbuch zu führen, um den geldwerten Vorteil aus den privat mit Ihrem Dienst- oder Firmenwagen gefahrenen Kilometern zu ermitteln.

Nutzen Sie den Pkw nur in einem ganz geringen Umfang privat, ist die Fahrtenbuchmethode vorteilhafter. Je geringer der Privatanteil, desto mehr spricht für ein Fahrtenbuch. [...]

Share

Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Günstige Strom und Gaspreise für das Jahr 2014 sichern

Freitag, 13. Dezember 2013 10:18

Seit rund 7 Jahren haben alle Verbraucher, egal ob Privat oder Gewerblich, das Recht, Ihren Strom- bzw. Gaslieferanten selbst zu wählen und damit günstigere Tarife zu nutzen. Sie haben die Freiheit einen geeigneten Anbieter speziell für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Bei Strom können Sie zwischen dem herkömmlichen Strommix aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdgas, Kernenergie und erneuerbaren Energien wie Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft oder Biomasse wählen.

Bei der Auswahl eines neuen Anbieters stehen Ihnen gleich mehrere Vergleichsprotale zur Auswahl, z.B. Verivox, Check24 oder Toptarif. [...]

Share

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Freibetrag für Pflegeleistungen

Dienstag, 3. Dezember 2013 10:03

Nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 Erbschaftsteuergesetz bleiben 20.000,00 Euro erbschaftsteuerfrei, wenn Erben den Erblasser unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt gepflegt oder Unterhalt gewährt haben. Das Gesetz verlangt aber, dass das Zugewendete als angemessenes Entgelt anzusehen ist.

Die Finanzverwaltung war bei der Gewährung des Freibetrags bisher sehr restriktiv. Ein neues Urteil des Bundesfinanzhofes vom 11.09.2013 (II R 37/12) schafft nun mehr Klarheit und Orientierung. Das Urteil lässt sich wie folgt zusammenfassen: [...]

Share

Thema: Nachfolge | Kommentare deaktiviert | Autor: Klaus Deist