Beiträge vom Juni, 2013

3, 2, 1 – Es war einmal…

Samstag, 29. Juni 2013 15:51

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Fabel Nr. 1

Der Hase und der Igel – am Jahresende noch mal schnell den Fiskus abhängen

Im November und Dezember beginnen bei einigen Unternehmern oft hektische Einkaufsaktivitäten. Der Gewinn fällt hoch aus und sie glauben ähnlich wie der Hase in der Fabel, dem Finanzamt einen Steuer-Haken  zu schlagen und so die Steuerbelastung zu senken.

Doch das funktioniert bei Investitionen nicht, denn bei größeren Anschaffungen wie beispielsweise einem PKW werden die Kosten über mehrere Jahre auf die Abschreibung verteilt. Die Steuerentlastung ist minimal, doch das Auto muss bezahlt werden. Es ist der gleiche Effekt wie bei Frau Holle.

Die Moral von der Geschichte: Am Jahresende hat man volle Kosten und nur geringe Steuervorteile!

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Thema: Allgemein, Augenzwinkern, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

3, 2, 1 – Es war einmal…

Donnerstag, 27. Juni 2013 7:50

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Märchen Nr. 3

Rumpelstilzchen -  Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Steuerschlupfloch heiß…

Rumpelstilzchen hat fest geglaubt, dass die Königstocher seinen Namen nie errät. Und doch…

Ähnlich hartnäckig hält sich das Gerücht, dass es Investitionsmöglichkeiten gibt, die als Steuersparmodelle dienen. Medienfonds oder Schiffsbeteiligungen sind hierfür beliebte Beispiele.

Diese Modelle sind komplett abgeschafft.

Eine Investition wirkt sich nur dann steuerlich aus, wenn dahinter eine Gewinnerzielungsabsicht steckt. Irgendwann muss sich die Investition also rechnen. Das Finanzamt erkennt keine Investitionen an, die nur durch jahrelange Verluste die Steuerlast senken sollen. Spätestens nach 6 Jahren müssen Gewinne erzielt werden, sonst nimmt das Finanzamt die bis dahin anerkannten Steuerminderungen wieder zurück.

Die Moral von der Geschichte: Keine Steuervorteile ohne Gewinnabsicht!

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Thema: Allgemein, Augenzwinkern, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

3, 2, 1 – Es war einmal…

Dienstag, 25. Juni 2013 7:48

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Märchen Nr. 2

Hans im Glück – Wer Schulden hat, zahlt keine Steuern

Hans im Glück glaubt, ein gutes Geschäft bei seinen Tauschhandeln zu machen und befreit sich letztlich von seiner Last.

Doch wie sieht die Kehrseite aus? Wer keine Steuern zahlt, hat auch keinen Gewinn gemacht.  Wollen Sie wirklich lieber arm sein als Steuern zahlen?

Oder noch schlimmer: Schulden machen, um sich steuermindernde Betriebsausgaben leisten zu können? Im Geschäftsleben können Sie manche Anschaffungen nur über Kredite finanzieren und das ist legitim. Doch Schulden aus steuerlichen Gründen zu machen, ist unternehmerischer Selbstmord.

Die Moral von der Geschichte: Sie können Kreditraten nämlich nicht von der Steuer absetzen, sondern nur die Zinsen für diesen Kredit.

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Thema: Allgemein, Augenzwinkern, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

3, 2, 1 – Es war einmal…

Freitag, 21. Juni 2013 7:45

3 Märchen, 2 Fabeln und 1 Legende –  hier kommt die Wahrheit ans Licht

Märchen Nr. 1

Frau Holle lässt Gold regnen – Steuern sparen macht reich
Frau Holle belohnt im Märchen das brave Mädchen mit Reichtum, doch um Steuern zu sparen, müssen Sie zuerst Geld ausgeben, das Sie steuermindernd ansetzen können  – und zwar mehr als die Steuerersparnis. Und das kostet Sie Liquidität.

Überlegen Sie also immer zuerst, ob Sie die Anschaffung / Ausgabe sowieso tätigen würden und sie auch bezahlen können. Die Steuerersparnis ist dann ein angenehmer Nebeneffekt, aber nie der Zweck.

Die Moral von der Geschichte: Sie sparen weniger ein, als Sie dafür ausgeben müssen.

Doch eine kluge Investition macht sich langfristig immer bezahlt.

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Thema: Allgemein, Augenzwinkern, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Aufwendungen für ein Gebäude des Ehegatten

Dienstag, 11. Juni 2013 8:53

Der Bundesfinanzhof hatte einen Fall zu entscheiden, der folgenden Sachverhalt betraf: Ein Unternehmer nahm für seinen Betrieb An- und Umbaukosten an einem Gebäude vor, das seiner Ehefrau gehörte. Die Kosten für den An- und Umbau wurden vom Unternehmer aktiviert und abgeschrieben. Konkrete Vereinbarungen über die Nutzung wurden zwischen den Eheleuten nicht getroffen.   Nach einigen Jahren nahm der Unternehmer seine beiden Söhne im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge auf. [...]

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Thema: Allgemein, Firma, Nachfolge | Kommentare deaktiviert | Autor: Klaus Deist

Delegation – weg vom „Flaschenhals Chef“

Dienstag, 4. Juni 2013 13:14

Der Traum jeden Chefs sind selbständig arbeitende Mitarbeiter. Keiner – oder doch die Wenigsten – will sich um alle Details selber kümmern.

Und doch geht der Chef Abends oft mit dem Gefühl nach Hause, den Tag mit lauter „Kleinigkeiten“ verbracht zu haben. Die „wirklich“ wichtigen Dinge bleiben liegen.

Nun gibt es viele (teilweise hoch wissenschaftliche) Abhandlungen und Bücher zu diesem Thema. Der Tenor: Verantwortung statt Aufgaben delegieren, Vertrauen haben, Rückdelegation vermeiden…..

Alles richtig! Aber wie schafft man das in der Praxis?

Dieser Artikel gibt Ihnen einen kurzen Überblick, wie es funktionieren kann. Allerdings Achtung: Wir sagen nicht, dass das „mal eben“ funktioniert! Wie jedes größere Projekt wird das Ergebnis nur so gut wie der „Input“.

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Thema: Führungskraft | Kommentare deaktiviert | Autor: Cordula Schneider