Beiträge vom Dezember, 2012

Entbürokratisierung – eine Endlos-Schleife?

Freitag, 28. Dezember 2012 16:14

Weniger Bürokratie! Wer wünschte sich das nicht. Vielleicht ein guter Vorsatz der EU für 2013?

Denn die Politik nimmt Ihren Auftrag ernst!!

Bereits am 01.07.2011 nahm der NKR seine Arbeit auf. Nein – nicht „Neues Komitee für Rationalisierung“ – viel zu konkret.

Es handelt sich um den Deutschen Normenkontrollrat! Dieser hat seit 2011 350 Gesetzesvorhaben der Bundesregierung auf Einsparpotentiale hin untersucht. Das Ergebnis: Es konnten jährlich 1,5 Mrd. € gespart werden.

Unglaublich oder?

Der Wermutstropfen: Die Einsparungen wurden im Wesentlichen durch e i n e Maßnahme erreicht: Erleichterungen bei den Aufbewahrungsfristen nach Handels- und Steuerrecht!

Dem NKR gehören übrigens 10 Personen an, denen ein Sekretariat mit noch mal 11 Personen zur Seite gestellt ist. Das Budget von 600.000 € ist gemessen an dem immensen Erfolg sehr knapp bemessen.

Die EU hat natürlich auch so eine „Entbürokratisierungs-Task-Force“ am Start. Geleitet von Alt-Nicht-Bundeskanzler Edi Stoiber residiert die „High Level Group“ für Bürokratieabbau in Europa im 23. Stock des Emporio Tower in Hamburg. Ein Schelm, der dabei denkt, der Name „High Level“ hat nur was mit der Etage zu tun.

Übrigens: High Level Groups gibt es in der EU auch für den Milchmarkt, die Umwelt, Schlüsseltechnologien,……

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Thema: Allgemein, Augenzwinkern | Kommentare deaktiviert | Autor: Cordula Schneider

Mehr Geld für Aushilfen ab 2013

Donnerstag, 20. Dezember 2012 16:29

Minijobber können ab dem nächsten Jahr mehr verdienen.

Die Verdienstgrenze steigt um € 50 von € 400 auf € 450. Gleichzeitig werden die Verdienstgrenzen für Mitarbeiter in der Gleitzone (bisher € 400 bis € 800) auf € 850 angehoben.
Ebenfalls geändert haben sich die Regelungen zur Rentenversicherungspflicht für Minijobs. Neue “Minijobs” ab dem 01.01.2013
sind rentenversicherungspflichtig. Der Arbeitnehmer kann sich jedoch auf schriftlichen Antrag befreien lassen.

Für Beschäftigungsverhältnisse, die vor dem 01.01.2013 begonnen haben, besteht bis zum 31.12.2014 Bestandsschutz.

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Cordula Schneider

Alle Jahre wieder: Warenbestand und „halbfertige“ Arbeiten Teil 2

Dienstag, 18. Dezember 2012 16:09

Teil 2: Die „halbfertigen“ Arbeiten

Insbesondere in der Bauwirtschaft und im Handwerk kommt es immer wieder vor, dass vor dem Stichtag begonnene Aufträge noch nicht ganz fertig sind – also unfertig („halbfertig“ ist hier also nicht wörtlich zu nehmen). [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Thomas Vellante

Alle Jahre wieder: Warenbestand und „halbfertige“ Arbeiten Teil 1

Freitag, 14. Dezember 2012 16:05

Die Bilanz wird immer auf einen bestimmten Zeitpunkt aufgestellt (meist der 31.12.) Das „richtige“ Leben richtet sich aber nicht nach diesem Datum. Daher müssen zum Bilanzstichtag ein evtl. vorhandener Warenbestand und die noch nicht fertigen Arbeiten aufgenommen werden.

Teil 1: Der Warenbestand [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Thomas Vellante

Elektronische Lohnsteuerkarte startet 2013 mit längerer Schonfrist

Dienstag, 11. Dezember 2012 16:10

Die alte (Papier-)Lohnsteuerkarte wurde letztmalig für das Kalenderjahr 2010 ausgegeben. In 2011 sollte bereits ursprünglich die „Elektronische Lohnsteuerkarte“ eingeführt werden. Aufgrund von Fehlern bei der technischen Umsetzung wurde der Start mehrfach verschoben. Aber mit dem 01.01.2013 soll es jetzt mit einer Einführungsphase losgehen. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Kerstin Heinsohn

Pflegepauschbetrag – Freibetrag oder Freigrenze?

Dienstag, 11. Dezember 2012 8:07

Nach dem Wortlaut des Erbschaftsteuergesetzes (§ 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG) bleibt ein Erwerb bis zu 20.000,00 Euro steuerfrei, wenn Personen dem Erblasser unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt Pflege und Unterhalt gewährt haben und das zugewendete als angemessenes Entgelt anzusehen ist.

Nach dem Finanzgericht Niedersachsen handelt es sich bei dem Betrag von 20.000,00 Euro um einen Freibetrag und nicht um eine Freigrenze oder eine Pauschale. Das heißt, wenn das ererbte Vermögen mehr als 20.000,00 Euro beträgt, wird ein Betrag in Höhe des Freibetrages abgezogen. Bei einer Freigrenze würde der Betrag dagegen vollständig entfallen. Beträgt die Erbschaft dagegen weniger als 20.000,00 Euro, ist sie mit dem Freibetrag vollständig abgedeckt.

 Das Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen liegt zur Revision beim Bundesfinanzhof (Az. II R 22/12). Deshalb sollten im Eventualfall ablehnende Steuerbescheide bis zur Entscheidung des Bundesfinanzhofes offen gehalten werden.

 Die erbrachten Pflegeleistungen können nach Ansicht des Finanzgerichts Niedersachsen mit den Sätzen der gesetzlichen Pflegeversicherung bei häuslicher Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung in Ansatz gebracht werden. Das sind nach dem Sozialgesetzbuch XI in der Pflegestufe III monatlich 1.510,00 Euro.

Der Freibetrag kommt grundsätzlich nicht in Betracht bei:

-          Ehepartnern

-          Eingetragenen Lebenspartnern

-          Kindern oder

-          Eltern.

Dieser Personenkreis ist nach § 1601 BGB gesetzlich unterhaltsverpflichtet.

Das Finanzgericht Niedersachsen hat allerdings einem Vater für die Pflege seines Sohnes den Freibetrag zumindest anteilig zuerkannt.

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Thema: Allgemein, Nachfolge | Kommentare deaktiviert | Autor: Klaus Deist

So finanziert Ihnen die Bank Ihre Idee

Freitag, 7. Dezember 2012 16:03

„Stillstand ist Rückschritt.“ Das hatte schon Rudolf von Bennigsen-Foerder festgestellt. Aus diesem Grund sind Sie als Unternehmer immer auf der Suche, wie Sie Ihr Unternehmen weiterentwickeln können. Ist Ihnen der passende Einfall gekommen, stehen Sie vor einem weiteren Problem: Wie finanziere ich das Projekt?

Wir empfehlen, schrittweise die Umsetzung anzugehen: [...]

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Thema: Allgemein, Firma, Gründer | Kommentare deaktiviert | Autor: Silke Schneider