Beiträge vom Mai, 2012

Achtung: Keine Vorbereitung auf die Umsatzsteuernachschau!

Montag, 28. Mai 2012 12:07

Seit gut 10 Jahren gibt es die Umsatzsteuernachschau. Bisher wurde von dieser Art der Betriebsprüfung seltener durch das Finanzamt  Gebrauch gemacht. Doch das Blatt wendet sich. Zukünftig wird diese Prüfung neben der eigentlichen Außenprüfung und der Umsatzsteuer-Sonderprüfung durch das Finanzamt verstärkt eingesetzt.

Dieses Instumentarium ist tückischer als die normale Betriebsprüfung. Der Steuerprüfer kündigt sich nicht an sondern steht unangemeldet vor der Tür. Und: Seit diesem Jahr dürfen die Beamten auch die elektronischen Daten einsehen – sprich in den PC hinein schauen!  Zufallsfunde werden dann offensichtlich. Das die Prüfer die Festplatten neuerdings inspizieren dürfen hängt mit den neuen elektronischen Rechnungen zusammen. Da der Prüfer kein Durchsuchungsrecht hat, darf er auch nur diejenigen Unterlagen einsehen die ihm vorgelgt werden.

Eine Vorbereitung auf diese Art von Überprüfung wie bisher ist also nicht mehr möglich.  Und sollten Auffälligkeiten auftauchen, so kann der Finanzbeamte direkt – nach Vorlage einer Prüfungsanordnung – zu einer regulären Sonderprüfung übergeben.

Praxistip: So denken und handeln als ob die Umsatzsteuernachsschau jetzt im Moment beginnen könnte! Nur so ist der Unternehmer vor bösen Überraschungen sicher!!!

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Thema: Allgemein, Firma, Führungskraft, Gründer | Kommentare deaktiviert | Autor: Ruediger Stahl

Vererbbarkeit von Verlusten bei Ehegatten

Dienstag, 15. Mai 2012 13:42

Der Große Senat des Bundesfinanzhofes hat mit Beschluss vom 17.12.2007 entschieden, dass der Erbe einen vom Erblasser nicht ausgenutzten Verlustabzug nicht bei seiner eigenen Einkommensteuerveranlagung geltend machen kann.

Hinsichtlich Ehegatten regelt eine Verfügung des Bayerischen Landesamtes für Steuern vom 18. November 2011 (AZ.: S 2225.2.1-76/7St 32), dass wenn ein Ehegatte verstirbt, [...]

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Thema: Allgemein, Nachfolge | Kommentare deaktiviert | Autor: Klaus Deist

Steuerfreie Handyüberlassung an Arbeitnehmer

Dienstag, 15. Mai 2012 12:18

Seit 01.01.2012 ist es Arbeitgebern möglich, Ihren Arbeitnehmern steuerfrei ein Handy oder Smartphone zu überlassen und die laufenden Kosten zu übernehmen.

Mit der Neuregelung sind auch folgende interessante Gestaltungen möglich:

Der Arbeitgeber überlässt dem Arbeitnehmer zwei Handys zur privaten Nutzung durch den Arbeitnehmer und dessen Ehefrau. Der Arbeitnehmer nutzt das Handy zu 40 % beruflich, seine Ehefrau ausschließlich für private Zwecke. Dem Unternehmen entstehen monatliche Kosten von 50 EUR.Die Privatnutzung ist –auch auf den Bezug auf die Ehegattin – steuer- und beitragsfrei. [...]

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Thema: Allgemein, Firma, Führungskraft | Kommentare deaktiviert | Autor: Cornelia Barnbrook

e- Bilanz: Handlungsbedarf im Unternehmen (Teil 3)

Dienstag, 8. Mai 2012 11:38

Mit der Einführung der E-Bilanz müssen die Daten in einem einheitlichen Schema an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Die Taxonomie ist das System, nachdem die Jahresabschlussdaten gegliedert werden. Damit Sie aus Ihrem Jahresabschluss künftig eine ordnungsgemäße E-Bilanz erstellen können, ist folgende Vorgehensweise zur Umstellung zu empfehlen:

1. Überprüfen und Anpassen der Softwarevoraussetzungen

Für die Übermittlung der E-Bilanzdaten an die Finanzverwaltung ist das XBRL-Format vorgesehen. Falls Sie Ihre Bilanz nicht von einem Steuerberater erstellen lassen, müssen Sie selbst prüfen, ob Ihre Software den Datenaustausch in diesem Format ermöglicht.

2. Anpassen des Kontenrahmens

Jedes einzelne Konto Ihres Kontenrahmens muss daraufhin geprüft werden, ob es mit der vorgegebenen Taxonomie der Finanzverwaltung übereinstimmt. Die Erfahrung zeigt, dass dies nicht der Fall sein wird, so dass Ihr individueller Kontenrahmen angepasst und erweitert werden muss. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare (0) | Autor: Cornelia Barnbrook

Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel? Teil3: Das 1 x 7 der Unterlagen

Dienstag, 8. Mai 2012 7:19

In einer dreiteiligen Serie „lotsen“ wir Sie durch die Untiefen des Bankgespräches!

Teil 3: Mit dem 1 x 7 der Unterlagen zum Erfolg

1. Darf die Bank so viel von Ihnen wissen? Ja!

§ 18 Kreditwesengesetz regelt die Pflicht für Ihre Bank, sich umfassend und   zeitnah über die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kunden zu informieren. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel? Teil 2 Die 7 Bausteine der optimalen Zusammenarbeit

Freitag, 4. Mai 2012 7:16

In einer dreiteiligen Serie „lotsen“ wir Sie durch die Untiefen des Bankgespräches!

Teil 2: Die sieben Bausteine der optimalen Zusammenarbeit

1. Die Tagesordnung – Leitfaden für beide Seiten

Stimmen Sie vor dem Treffen eine Tagesordnung ab. Welche Themen wollen Sie in welcher Reihenfolge besprechen? Das hilft Ihnen auch, Ihre Unterlagen für das Gespräch zur Hand und Ihre Argumente „griffbereit“ zu haben. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Das Kreditgespräch – Horror oder Heimspiel?

Dienstag, 1. Mai 2012 9:15

In einer dreiteiligen Serie „lotsen“ wir Sie durch die Untiefen des Bankgespräches!

Teil 1: Die sieben Grundregeln

1. Die Bank als Partner!

Sie sind beileibe kein Bittsteller, aber meist auch nicht der Kunde, der seiner Bank die Bedingungen der Zusammenarbeit diktieren kann. Verhandlung auf Augenhöhe heißt daher die Devise! [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek