Sex und Steuer!

 

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Ohne Sex keine Kinder. In diesen unseren Zeiten ist die Familienplanung oft nicht einfach. Allein ein „Zeitfenster“ zu finden, in dem beide Fortpflanzungspartner neben Arbeit, Hobby und Steuererklärung noch Luft haben, um zu kuscheln, stellt viele schon vor eine fast unlösbare Aufgabe. Dann gilt es noch, die fruchtbaren Tage zu berücksichtigen, das Sternzeichen will überlegt sein, und, und, und… „Sex und Steuer!“ weiterlesen

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Der Dauerbrenner – Tankgutscheine in der Lohnbuchhaltung

Der Bundesfinanzhof als oberstes deutsches Finanzgericht hat mit drei Grundsatzurteilen vom 11.11.2010 zur Besteuerung von Tankkarten, Tankgutscheinen und Geschenkgutscheinen bzw. in diesem Zusammenhang zur Unterscheidung von Barlohn und Sachlohn Stellung genommen.

Ob Barlohn oder steuerbegünstigte Sachbezüge vorliegen, ist nach Auffassung des Bundesfinanzhofes allein danach zu beurteilen, welche Leistung der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber beanspruchen kann. Entscheidend ist also, was der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber auf Grundlage der arbeitsvertraglichen Vereinbarungen beanspruchen könne. Demgegenüber komme es nicht darauf an, auf welche Art und Weise der Arbeitgeber den Anspruch erfülle und seinem Arbeitnehmer den zugesagten Vorteil verschaffe. Ferner sei unerheblich, ob der Arbeitgeber zur Erfüllung dieses Anspruchs selbst tätig werde oder dem Arbeitnehmer gestatte, auf seine Kosten die Sachen bei einem Dritten zu erwerben.

Schlussfolgerung des Gerichts: Deshalb lägen Sachbezüge auch dann vor, wenn der Arbeitgeber seine Zahlung an den Arbeitnehmer mit der Auflage verbinde, den empfangenen Geldbetrag nur in einer bestimmten Weise zu verwenden.

Hat der Arbeitnehmer dagegen Anspruch darauf, dass sein Arbeitgeber ihm anstelle der Sache den Barlohn in Höhe des Werts des Sachbezugs ausbezahlt, liegt auch dann kein Sachbezug, sondern Barlohn vor, wenn der Arbeitgeber den Sachbezug zuwendet.

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