Beiträge vom April, 2011

Wegweiser für Existenzgründer – VI. Notwendige Absicherung

Freitag, 29. April 2011 14:28

Existenzgründungen sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie gut überlegt und sorgfältig geplant sind. In dieser Folge geht es um die persönliche und betriebliche Absicherung.

Das Wichtigste zuerst: gegen unternehmerisches Risiko gibt es keine Versicherung. Dennoch sollte sich jeder Selbstständige Gedanken über die Risiken seiner Tätigkeit und die Art der Vorsorge machen. Schwere Krankheit oder Sachschäden, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, können den Unternehmer schnell in Schwierigkeiten bringen und das „Aus“ bedeuten.  [...]

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Thema: Allgemein, Gründer | Kommentare (0) | Autor: Klaus Deist

Augen auf bei der Rechtsformwahl! Teil 3: Die Kommanditgesellschaft (KG) – mehr Gesellschafter, mehr Kapital

Dienstag, 19. April 2011 9:20

Eine KG besteht aus mindestens zwei Gesellschaftern: einem Vollhafter (Komplementär) und einem Teilhafter (Kommanditist). Es besteht jederzeit die Möglichkeit, die Kapitalbasis durch Aufnahme weiterer Kommanditisten zu verbreitern. Außerdem ist kein Mindestkapital vorgeschrieben.

Der Komplementär: komplette Haftung, volle Rechte
Nur mindestens ein Gesellschafter haftet persönlich und gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft – der Komplementär. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare (0) | Autor: Thomas Vellante

Wegweiser für Existenzgründer – V. Steuern und Buchführung

Freitag, 15. April 2011 14:27

In dieser Folge geht es um das wichtige Thema Steuern und Buchführung.

Wer den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, muss sich auch mit Buchführung und Steuern beschäftigen. Für viele sind das „ledige“ Themen. Aber, sie sind ein unternehmerisches „Muss“. Wer seine Buchführung im Griff hat, hat auch sein Unternehmen im Griff. Eine ordentliche Buchführung liefert wertvolle Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens. Und wer das Steuerrecht kennt, kann Entscheidungen nicht nur betriebwirtschaftlich, sondern auch steuerlich beleuchten und damit Geld sparen.  [...]

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Thema: Allgemein, Gründer | Kommentare (0) | Autor: Klaus Deist

Bewusst nie wieder Kaltakquise!

Donnerstag, 14. April 2011 9:46

Gastbeitrag von Marc Eisinger – Der Erfolgsflüsterer

Viele Menschen glauben von sich, nicht verkaufen zu können. Und da bekanntlich der Glaube Berge versetzen kann, bewahrheitet sich dieser Glaube oftmals schon bei dem Versuch, neue Interessenten zu akquirieren: der Magen wird plötzlich ganz flau, man ringt nach Worten und hofft einfach nur noch, es möge bitte schnell vorbei sein. Oftmals wird dann sogar das Nein des Angesprochenen als Erlösung empfunden, so dass ein argumentatives Nachhaken oftmals völlig ganz unterlassen wird.

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Thema: Allgemein, Führungskraft | Kommentare (0) | Autor: Angela Hamatschek

Wussten Sie, dass Sie beim Verkauf von Speisen den ermäßigten Steuersatz (7%) anwenden können?

Mittwoch, 13. April 2011 8:00

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Imbissstände oder -wagen, Kinos, Metzgereien, Bäckereien oder Konditoreien beim Verkauf von Speisen nun den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7% anwenden können, selbst wenn die Speisen vor Ort verzehrt werden.

Was Sie im Vorfeld unbedingt prüfen sollten, damit Sie bei einer Umsatzsteuersonderprüfung nicht das böse Erwachen erleben, nämlich eine Steuernachzahlung in Höhe der Differenz zwischen 7% und 19% Umsatzsteuer. [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare (0) | Autor: Thomas Vellante

Bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe für den Arbeitgeber für das Überlassen eines Kfz an einen Arbeitnehmer!?

Montag, 11. April 2011 13:40

Was sich zunächst bedrohlich anhört, ist mit einfachen Verhaltensregeln und etwas Organisation für den Arbeitgeber zu vermeiden. Arbeitgebern obliegen bei Überlassung von Firmenfahrzeugen an Arbeitnehmer weitreichende Kontrollpflichten. Regelungen in Arbeitsverträgen, Dienstwagenüberlassungsverträgen oder -Richtlinien reichen nicht aus. Der Arbeitgeber muss vor Überlassung eines Dienstwagens prüfen, ob der Arbeitnehmer die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt. Andernfalls drohen dem Arbeitgeber oder sonst Verantwortlichen strafrechtliche Konsequenzen.

Der folgende Artikel will Arbeitgeber für diese Problematik sensibiliseren und anhand Rechtsprechung und Literatur Leitlinien zur Vermeidung dieser Haftungsfalle an die Hand geben.  [...]

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Thema: Allgemein, Firma | Kommentare (0) | Autor: Markus Vellante

Ist der Kaufpreis von Verkäufer und Käufer akzeptabel?

Samstag, 9. April 2011 18:00

Für viele ist das eigene Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der finanziellen Absicherung im Alter. In diesem Fall ist der Unternehmensverkauf eine adäquate Lösung für die Unternehmensnachfolge, wenn sich keine familieninterne Lösung findet. Aber nicht immer ergibt der Verkaufspreis des eigenen Unternehmens einen ausreichenden Baustein der Altersvorsorge. Der Wert Ihres Unternehmens ist nicht der, [...]

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Thema: Nachfolge | Kommentare (0) | Autor: Ortwin Schneider

Wie wird in der Praxis bei der Bewertung vorgegangen?

Mittwoch, 6. April 2011 18:00

Die vorstehenden Ausführungen zeigen die hohe Komplexität des Gebietes der Unternehmensbewertung. Um einen ersten Anhaltewert für kleine  und mittelständische Unter-nehmen zu bekommen, kann man wie folgt vorgehen:

In der Vergangenheit erwirtschafteter Normalgewinn

./. 30 Prozent Pauschalsteuer

Zwischenwert

: marktüblicher Risikozins

= erster Anhaltewert für den Wert Ihres Unternehmens

Aus meinen Erfahrungen bei durchgeführten Unternehmensbewertungen kann ich sagen, dass praktisch nie der von Käufer- und Verkäuferseite stets unterschiedlich errechnete Unternehmenswert den Kaufpreis bildet. Die Kaufpreisvorstellungen der beiden Parteien führen lediglich zu einem Preiskorridor, innerhalb dem sie sich einigen müssen.

Fazit: Eines dürfte deutlich geworden sein: aufgrund der Komplizierten Verfahren der Unter-nehmensbewertung ist eine Bewertung des eigenen Unternehmens für den Unternehmer selbst kaum möglich. Nur durch professionelle Bewertung kann Schaden sowohl für den Verkäufer als auch den Käufer vermieden werden. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater können Ihnen als Profis das Unternehmen bewerten oder Ihnen bei der Bewertung behilflich sein. Dabei schauen sie im Rahmen eines sogenannten Due-Diligence auch hinter die Kulissen des Unternehmens und stellen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken fest.

Verzichten Sie deshalb weder als Verkäufer noch als Käufer bei der Findung der Kaufpreisvorstellungen auf sachkundigen Rat eines auf Unternehmensbewertung spezialisierten Steuerberaters und/oder Wirtschaftsprüfers. Wir stehen Ihnen mit unserer Zusatzqualifikation des Fachberaters für Unternehmensnachfolge auf diesem Gebiet sehr gerne zur Verfügung.

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Thema: Nachfolge | Kommentare (0) | Autor: Ortwin Schneider

Welche Unternehmenbewertungsverfahren gibt es?

Sonntag, 3. April 2011 18:00

Ein auf alle Unternehmen und Branchen anwendbares Unternehmensbewertungsverfahren existiert nicht. Je nach Unternehmensgröße, Bewertungszweck und Datenlage werden unterschiedliche Berechnungsmethoden  angewandt. Beispielhaft können folgende Methoden genannt werden: [...]

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Thema: Nachfolge | Kommentare (0) | Autor: Ortwin Schneider

Punkt 4: Den Kaufpreis bestimmen: “Was ist Ihr Unternehmen wert?”

Freitag, 1. April 2011 18:00

Wenn Sie sich mit Ihrer Unternehmensnachfolge beschäftigen, kommen Sie nicht an dem Thema Unternehmenswert vorbei.

Häufig findet sich bei mittelständischen Unternehmen  in der Familie kein geeigneter Nachfolger. Die Übergabe an einen familienfremden Nachfolger wird dann in vielen  Fällen zu einer zusätzlichen  Herausforderung. Bei einem Verkauf Ihres Unternehmens stellt der Unternehmenswert die Ausgangsbasis für die Ermittlung des Kaufpreises dar; neben der eigenen finanziellen Absicherung steht der Erhalt des Unternehmens und seiner Arbeits-plätze im Vordergrund. [...]

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Thema: Nachfolge | Kommentare (0) | Autor: Ortwin Schneider