Beitrags-Archiv für die Kategory 'Führungskraft'

Mit warmen Händen schenken – wieso warten bis sie (k)alt sind?

Freitag, 26. Januar 2018 8:47

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von StB Andreas Gulde, Gulde Mielke Frey, Geislingen – www.gulde-mielke-frey.de

Als wir einen schwäbischen Unternehmer auf das Thema angesprochen haben, hat dieser gemeint: “Ich kann net mit warma Hend schenka, ich hab immer kalte …”. Dabei hat er schelmisch gelacht, wohlwissend, was der alte Spruch bedeutet. Nämlich, dass man besser als lebender Mensch Dinge verschenkt und sich an der Freude der Beschenkten erfreut, statt erst nach dem Tod das Vermögen zu vererben.

Wie bei allem Tun und Lassen sollte man sich aber auch hier die Frage stellen: Freut sich der Fiskus mit bzw. ist die Freude des Beschenkten nur geteilte und somit nur halbe Freude? Schenkungen werden steuerlich nämlich grundsätzlich gleich behandelt wie Vermögensübergänge beim Tod. Im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz steht das gleich in § 1 unter den Nummern 1 und 2: “Der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) unterliegen der Erwerb von Todes wegen UND die Schenkungen unter Lebenden.” [...]

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Thema: Allgemein, Führungskraft | Kommentare deaktiviert | Autor: Angela Hamatschek

Die Hand in der Kasse – was Sie bei Zahlungen der GmbH an die Gesellschafter beachten müssen

Dienstag, 23. Januar 2018 8:41

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von StB Manfred Scholtz, MS Steuerberatungsgesellschaft Elmshorn

http://www.steuerberater-scholtz.de/

In unserer Serie zur GmbH haben wir bereits darauf hingewiesen:

Die GmbH hat keine Privatsphäre. Privatentnahmen- und -einlagen gibt es nicht (Punkt!).

Im Alltag können Die aber vielleicht solche Zahlungen nicht immer vermeiden. So kommt es durchaus häufig zu Geldbewegungen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter, die privaten Charakter haben. [...]

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Buchführung war auch schon mal einfacher – die Anforderungen der GoBD an Sie

Freitag, 19. Januar 2018 8:35

Nein, GoBD ist keine neue „coole“ TV-Serie. Es geht um die Grundsätze ordnungsmäßiger Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen sowie zum Datenzugriff durch die Finanzbehörden. Schon die Länge des Titels der Vorschrift lässt nichts Gutes ahnen.
Und richtig: es ist nicht ganz so einfach die Buchführung „ordnungsgemäß“ zu machen. Stellt der Betriebsprüfer hier jedoch Mängel fest, kann er Ihre Buchführung nach seiner Auslegung neu „schätzen“. So kommt es insbesondere zu Umsatzhinzuschätzungen von durchaus um die 15 % – manchmal sogar höher. Hohe Steuernachzahlungen sind oft die Folge.

So vermeiden sie negative Auswirkungen: [...]

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Mitarbeiterführung – Generation Y und Z und ihre Geheimnisse

Freitag, 27. Oktober 2017 9:10

StBin Silke Schneider

StBin Silke Schneider

von Steuerberaterin Silke Schneider, Nistertal – www.schneider-kind.de

Eine Kernaufgabe für Sie als Unternehmer ist der Aufbau einer  attraktiven Arbeitgebermarke. Denn hierdurch können Sie potentielle Mitarbeiter dauerhaft binden. Was man unter einer „attraktiven Arbeitgebermarke“ versteht, ist je nach Arbeitnehmer individuell. Sicher ist, dass je nach Generation die Ansprüche an den Arbeitgeber wechseln. Und schon haben wir die nächste Herausforderung: Unsere potentiellen Mitarbeiter finden wir selten in unserer Generation. Mit anderen Worten: Um ein attraktiver Arbeitgeber zu werden bzw. zu bleiben, sollten wir uns auf die nachfolgenden Generationen Y und auch schon Z einstellen. Als Generation Y werden die zwischen 1976 und 1998 geborenen bezeichnet. Die nächst Jüngeren sind dann die Generation Z. Eine klare Einteilung gibt es hier übrigens nicht. Der  Übergang ist fließend.

Generation Y: Ihre Stärken und Schwächen [...]

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Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH in einer Person? – nicht ohne Vertrag!

Dienstag, 1. August 2017 9:06

StB Manfred Scholtz

StB Manfred Scholtz

von StB Manfred Scholtz, Elmshorn www.steuerberater-scholtz.de

Sie haben eine „Ein-Mann-GmbH? Oder Sie sind an einer GmbH beteiligt, an der Sie auch beteiligt sind?

Dann brauchen Sie einen „Geschäftsführer-Arbeitsvertrag“.

Hört sich komisch an ? Da machen Sie ja quasi einen Vertrag mit sich selbst?

Geht das überhaupt?

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Wie läuft es ohne Chef? – 7 Tipps zur Vorsorge im Krankheitsfall

Dienstag, 17. Januar 2017 17:54

Sie sind kerngesund? Herzlichen Glückwunsch! Natürlich soll es so bleiben. Aber was ist eigentlich, wenn Sie als Unternehmer – vielleicht auch nur kurzfristig – ausfallen?

Hier die sieben wichtigsten Tipps zur Regelung Ihrer Vertretung.

Tipp 1: Rechnungen – damit der Geldfluss nicht abreißt

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Wie jedes Jahr: Änderungen bei der Einkommensteuer

Dienstag, 12. April 2016 9:28

Steuerberaterin Kerstin Heinsohn

Aktuelle Tipps von Dr. Heinsohn & Partner,  www.heinsohnpartner.de, Hamburg – Boizenburg

Mit dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei Zusammenveranlagung) sollen die Geldanleger entlastet werden. Ab 2016 gilt das jedoch nur noch, wenn der Bank die Steuer-Identifikationsnummer vorliegt. Dies betrifft auch ältere Freistellungsaufträge, die vor dem 01.01.2011 erteilt wurden. Hier müssen Sie Ihrer Bank die Steuer-Identifikationsnummer mitteilen. Ein neuer Auftrag muss nicht erteilt werden.

Beiträge für die Altersvorsorge zur Basisabsicherung zahlen sich aus. [...]

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Home-Office – Spagat zwischen Familie und Beruf

Dienstag, 26. Januar 2016 8:26

Der Heimarbeitsplatz als Treiber für eine flexible Arbeitswelt!

StB Rüdiger Stahl

von StB Rüdiger Stahl, Steuermanufaktur Netphen-Wilnsdorf-Burbach, www.steuermanufaktur.com

Die Stanford University führte einen Versuch mit Angestellten eines Callcenters durch. Neun Monate lang arbeiteten diese im Home Office – ihre Arbeitsleistungen wurden gemessen. Ergebnis: Im Vergleich zu ihrer Zeit im Büro waren sie um 13 Prozent produktiver. Sie waren außerdem seltener krank und deutlich zufriedener mit ihrer Arbeit! Dass klingt doch für jeden Arbeitgeber verlockend!

Zeitdruck, zu viel Arbeit und mangelnde Anerkennung belasten Mitarbeiter. Laut einer Krankenkassenstudie verringert ein Drittel die Belastung durch ein Home Office. Ist das nicht ein Argument für den Heimarbeitsplatz? [...]

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Haben Sie heute schon Ihre Mitarbeiter gelobt?

Dienstag, 12. Januar 2016 16:24

7 Tipps für wertschätzendes Feedback

In Zeiten der „kooperativen“ Führung fangen viele Führungsseminare mit  „Loben Sie mehr!“ an.

Loben alleine reicht natürlich auch nicht. Wichtig ist, dass Ihre Mitarbeiter wissen, wie Sie ihre Arbeit sehen.

Richtig Feedback geben ist eine schwierige Kunst. Es ist aber die beste Methode, aufkommende Probleme rechtzeitig und in vernünftiger Form zu lösen.

Die gute Nachricht: Feedback Geben können Sie lernen. [...]

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Jetzt oder nie? – günstige Immobilienzinsen durch Umschuldung nutzen

Freitag, 23. Oktober 2015 8:11

StB Rüdiger Stahl

von StB Rüdiger Stahl, Steuermanufaktur StBGmbH www.steuermanufaktur.com

Die Immobilienzinsen sind im Moment so niedrig wie lange nicht – das wissen Sie nicht zuletzt aus der Werbung der Banken.

Wohl dem also, dessen Zinsbindungsfrist seines Darlehens gerade sowieso ausläuft…

Sie gehören nicht dazu?

Es lohnt sich unter Umständen trotzdem, die vorzeitige Tilgung und anschließende Umschuldung bei einer anderen Bank zu prüfen.

Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  1. Fragen Sie Ihre Bank, welche „Vorfälligkeitsentschädigung“ fällig werden würde.

Ihre Bank darf Ihnen nämlich die ihr durch die vorzeitige Tilgung entgangenen Zinsen berechnen. – die Ausnahme: Sie verkaufen Ihre Immobilie oder Ihre Bank will Ihnen kein weiteres Darlehen gewähren. Wenn die Laufzeit noch mehr als 5 Jahre beträgt ist es eher unwahrscheinlich, dass sich eine Umschuldung für Sie lohnt. Je kleiner die Restlaufzeit desto kleiner die Vorfälligkeitsentschädigung.

In manchen Darlehensverträgen gibt es auch regelmäßige Kündigungsfristen…

  1. Informieren Sie sich über das Zinsniveau. Eine Übersicht über die aktuell niedrigsten Konditionen finden Sie z. B. hier: http://hypotheken.focus.de/rechner/focus/.

Vorsicht: Nicht immer ist der billigste Anbieter der Beste. Jede neue Bank wird Sicherheiten verlangen – hier gibt es zum Teil entscheidende Unterschiede (z. B. Wie viel Prozent des immobilienwertes wird beliehen? Muss ein neues Wertgutachten erstellt werden? Muss eine Kreditversicherung abgeschlossen werden?…)

  1. Eine andere Möglichkeit ist ein sogenanntes „Forward-Darlehen“. Hier sichern Sie sich günstige Konditionen für den Zeitpunkt des planmäßigen Ablaufs Ihrer Zinsbindungsfrist.

Insgesamt gilt es also die Zinsersparnis mit den anfallenden Kosten (z. B. auch anfallende Notariats- und Gerichtsgebühren für die Umschreibung der Grundschuld) zu vergleichen.

 

 

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