„Lesen Sie mal was anderes – Ihre BWA zum Beispiel“ oder „Kostenrechnung ist wie Weihnachten“

Härterer Wettbewerb, schärfere Kreditrichtlinien, steuerliche Vorschriften und andere Aspekte zwingen Unternehmen immer mehr zur intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Zahlen. Bei der notwendigen professionellen Aufbereitung Ihrer Buchführung und der notwendigen Beratung unterstützt sie sicherlich Ihr Steuerberater. Trotzdem steigt die Anforderung, sich auch selbst verstärkt mit den Zahlen auseinanderzusetzen. Viele Selbständige kommen aber nicht aus dem Rechnungswesen. Oder Ausbildung und Studium sind lange her oder der Betrieb lässt keine Zeit dafür usw. usw.. Und die Regeln werden immer komplizierter. Was tun? „„Lesen Sie mal was anderes – Ihre BWA zum Beispiel“ oder „Kostenrechnung ist wie Weihnachten““ weiterlesen

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Eine kleine Auffrischung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen

„EBITA“ halten Sie für ein Musical, „Cashflow“ für die Geschwindigkeit der Schlange an der Supermarktkasse und ROI für einen Schlagersänger? Natürlich nicht. Sicherlich ist eine Wiederholung der Kennzahlen und Begriffe aus dem Bereich der Betriebswirtschaft sowie des Controllings für den Praktiker einmal sinnvoll.

Hier einmal die wichtigsten Kennzahlen/Begriffe:

Return on Investment / Gesamtkapitalrentabilität

Die Kennzahl drückt den Erfolg im Verhältnis zum eingesetzten Vermögen aus. Sie drückt die Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals aus –  der Gesamtkapitalrentabilität. Damit wird die Frage beantwortet: Wie viel bleibt für das investierte Geld? „Eine kleine Auffrischung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen“ weiterlesen

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Das Superbuch für Unternehmer – nie mehr Zettelwirtschaft und Chaos!

Kennen Sie dies: Ihre Schreibtischablage, Hemdtasche, Geldbörse, Ablagefach im Auto  und Sideboard in der Küche sind voll von Notizzetteln. In Outlook häufen sich die unerledigten Aufgaben. Und Ihr Kopf platzt vor Dingen die Sie sich merken wollen oder müssen, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Ob Telefonnummern, wichtige ToDos für den nächsten Tag oder einfach ein Gedanke, der wichtig sein könnte. Weltfremd? – Nein sicherlich überhaupt nicht! Und die Realität: Der Untergang an Informationen und dergleichen!!!

Die Lösung: Das Superbuch!

Was ist das so genannte Superbuch: Ein Aufgaben- und Notizbuch in dem alle – aber auch wirklich alle – Notizen, ToDos und Ideen einfach – aber auch wirklich einfach – notiert werden. Angefangen von Gesprächsnotizen oder  Zwischenrufen im Arbeitsalltag bis hin zu privaten Termine. Klingt gut – ist gut. Denn: „Das Superbuch für Unternehmer – nie mehr Zettelwirtschaft und Chaos!“ weiterlesen

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Rechtschutzbedürfnis wahren!

Tatsächlich sind etwa ein Drittel der in Deutschland erteilten Steuerbescheide falsch! Dies zeigen nicht nur die Statistiken. Nein auch der Praktiker kann „ein Lied davon singen“. Daher ist es  zum Beispiel in der Praxis ein MUSS gegen jeden Einkommensteuerbescheid Einspruch einzulegen.

Folgende Überlegungen stecken dahinter:

  1. Durch den Einspruch wird der gesamte Steuerbescheid in allen Punkten unabhängig von den tatsächlichen Rechtsbehelfspunkten offen gehalten.
  2. Dadurch wird es ermöglicht bei einer für den Steuerbürger späteren günstigen Rechtsentwicklung – sei es durch Änderung der Rechtsprechung als auch Änderung der Finanzamtsmeinung – die Vorteile im Nachhinein noch geltend zu machen.
  3. Sofern bei der Erstellung der Steuererklärung steuermindernde Kosten einfach vergessen wurden können diese noch im Rahmen des Einspruchsverfahrens geltend gemacht werden.

Dies natürlich so lange wie der Einspruch noch offen ist.

Sie sehen also es lohnt sich Einspruch einzulegen.

Im Moment können zum Beispiel für die „Offenhaltung“ der Bescheide durch Einspruch die vor den Finanzgerichten anhängigen Klagen in den Punkten:

  1. Ansatz der zumutbaren Belastung bei der steuerlichen Berücksichtigung von Krankheits- und Pflegekosten als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG verfassungswidrig? Verweis auf die anhängigen Verfahren vor dem Finanzgericht Baden-Württemberg 5 K 2867/11 und 5 K 3498/11 sowie vor dem Sächsischen Finanzgericht 1 K 764/11 und 1 K 781/11.
  2. Bezug nehmend  auf die Frage der Verfassungsmäßigkeit der beschränkten Abziehbarkeit von  Vorsorgeaufwendungen im Sinne des § 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG sind entsprechende  Finanzgerichtsverfahren anhängig. Verweis hier auf die  Verfahren vor dem Finanzgericht  Niedersachsen 10 K 100/12 und Finanzgericht Baden-Württemberg 9 K 242/12.

verwendet werden.

Aufgrund der im Einzelnen oben erwähnten Gerichtsverfahren ist dann ein Ruhen des Einspruchs bis zu den Gerichtsentscheidungen zu beantragen.

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Ebay und das liebe Finanzamt!

In unseren Blogbeiträgen am 15.06.2012, 31.07.2012 und 31.08.2012 hatten wir ja schon intensiv das Thema „Ebay und Steuer“ durchleuchtet! Hier nochmals eine kleine Zusammenfassung:

Es geht ja hier um die Frage ob auf Ebay-Verkäufen Steuern gezahlt werden müssen. Der Fiskus prüft heute insbesondere umfangreiche Aktivitäten in Ebay sowie insbesondere die dortige Veräußerung von wertvollen Gegenständen mittels einer eigenen Software. Dadurch kann die Finanzbehörde Art und Umfang der Verkäufe jedes Einzelnen heraus filtern. Sofern es sich hier dann um gewerbliche Einkünfte handelt müssen diese auch in der eigenen Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuererklärung deklariert werden. Wenn ein Verdacht Seites des Finanzamtes besteht wird dieses das Auktionshaus Ebay ersuchen eine detailierte Aufstellung der Verkäufe zu erstellen und den Prüfern zur Verfügung zu stellen. Und dies geschieht auch in der Praxis!

Natürlich ist ein solcher Handel nur steuerlich relevant, wenn er im Rahmen eines Unternehmens erfolgt. Privatverkäufe haben in der Steuererklärung nichts  zu suchen. Dabei gilt vom Grundsatz her:  Wer seinen Keller oder Dachboden entrümpelt zahlt keine Steuern darauf.  Die Unterscheidung zwischen Privat- und Unternehmensverkäufen ist jedoch in der Praxis sehr schwierig. Hier sollte auf jeden Fall der Rat eines Steuerberaters eingeholt werden. Aber Achtung: Sofern ein schon bestehender Unternehmer Verkäufe über die Plattform Ebay tätigt liegen in der Regel steuerpflichtige Einnahmen im Rahmen seines schon bestehenden Unternehmens vor! 

Sofern hier der Fiskus mit ins Spiel kommt:  Der Gewinn wird in der Regel bei Nebenerwerben durch eine Einnahme-Überschussrechnung ermittelt. Also Betriebseinnahmen abzüglich Betriebsausgaben.   Sollte hier ein Verlust entstehen stellt sich das Finanzamt immer die Frage, ob nicht in einem solchen Fall von einer steuerlichen „Liebhaberei“ auszugehen ist. Also nach dem Motto „Hobbyverluste“ werden nicht steuerlich anerkannt.  Bei der Gewerbesteuer gibt es einen Freibetrag von 24.500,00 Euro. Das heißt bei einem Gewinn bis zu dieser Höhe fällt keine Gewerbesteuer an. Ein wichtiges Thema ist auch die Umsatzsteuer bei Ebay-Verkäufen! Hier gibt es ja im Umsatzsteuerrecht die Kleinunternehmergrenze. Diese besagt, dass bis zu einem Vorjahresumsatz von 17.500,00 Euro und einem Planumsatz im aktuellen Kalenderjahr von 50.000,00 Euro keine Umsatzsteuer an das Finanzamt aus den Einnahmen gezahlt werden muss.  Sofern hier eine der beiden Grenzen überschritten wird fällt für das aktuelle Jahr Umsatzsteuer an. Eine Anmerkung hierzu noch am Rande: So dann kann die Differenzbesteuerung in manchen Fällen in Anspruch genommen werden. Hier wird nur die Differenz zwischen dem Verkaufspreis auf der einen Seite und dem Einkaufspreis auf der anderen Seite mit Umsatzsteuer belastet. Also nicht auf die vollen Einnahmen.  Wie so oft gibt es hier aber bestimmte Formalitäten zu beachten.        

Zum Schluss sei nur noch ein wichtiger Hinweis gestatet: Natürlich können steuerrelevante Aktivitäten strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Und hier leitet das Finanzamt auch schnell ein Steuerstrafverfahren ein!

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KfW-Gründercoaching

Mit dem KfW-Gründercoaching bekommen Existenzgründer kompetente Starthilfe: Gründungszuschuss ausgeschöpft, Geschäft läuft. So einfach ist das meist nicht: Häufig fangen die Probleme eines selbstständigen Unternehmers nach der Gründung erst richtig an. Neben dem Tagesgeschäft ist die Selbstständigkeit voranzutreiben. Ein Steuerberater als zuverlässiger  Ansprechpartner kann dabei Hilfestellung bei der Abarbeitung leisten und dient als Ratgeber für Planungen und Maßnahmen. Neben betriebswirtschaftlichen Themen, wie Finanzierung und ausreichende Liquidität, spielen häufig das Marketing und der Vertrieb eine große Rolle – und gerade Gründer müssen hier fokussieren. Umso wichtiger ist es, von vornherein auf die richtigen Maßnahmen zu setzen und sich kompetenten Rat einzuholen. Aber schauen Sie weiter: „KfW-Gründercoaching“ weiterlesen

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Wichtiges Urteil zum eBay-Handel von Privatgegenständen

Neue Rechtsprechung zum Handel von Privatgegenständen über Ebay: Der Bundesfinanzhof hat in seinen Urteil vom 26.04.2012 (Aktenzeichen  V-R-2/11) entschieden, dass der regelmäßige Verkauf von Gebrauchtwaren auf der Internetplattform eBay eine unternehmerische Tätigkeit auslösen kann für die Umsatzsteuer gezahlt werden muss.

Der Fall: Die Klägerin veräußerte über „eBay“ Gegenstände unterschiedlicher Produktgruppen (u.a. Briefmarken, Puppen, Modelleisenbahnen, Kunstgewerbe, Schreibgeräte, Porzellan, Software, Fotoartikel, Teppiche) sowie Gegenstände, die sich keiner gesonderten Produktgruppe zuordnen ließen. „Wichtiges Urteil zum eBay-Handel von Privatgegenständen“ weiterlesen

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Ebay und das Finanzamt – die Falle als Kleinunternehmer!

In unserm Blogbeitrag von 15.06.2012 hatten wir uns ja mit dem Thema  „Ebay und das Finanzamt – kein Unterschied zwischen Ladentheke und Onlinehandel!“ beschäftigt. Hier auch insbesondere wann ein ebay-Händler überhaupt steuerpflichtig ist.

Heute untersuchen wir einmal die Auswirkungen eines (ebay-)Kleinunternehmers im Sinne des Umsatzsteuerrechts. Wann Sie mit Ihren Verkaufshandlungen nun (Klein-)Unternehmer sind hat ja der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 26.04.2012 deutlich gemacht und abgesteckt. „Ebay und das Finanzamt – die Falle als Kleinunternehmer!“ weiterlesen

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